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Grand Prix Ungarn

Mercedes und BMW nicht mehr auf einem Niveau

Lewis Hamilton Foto: Wolfgang Wilhelm 60 Bilder

Die Voraussetzungen für den nächsten Grand Prix in Ungarn könnten für die beiden deutschen Hersteller gar nicht unterschiedlicher sein. Während BMW die Erwartungen dämpft, kann McLaren-Mercedes endlich wieder auf ein Top-Resultat hoffen.

17.07.2009 Tobias Grüner

In Silverstone befanden sich BMW-Sauber und McLaren-Mercedes noch mitten in der Krise. Keines der vier Autos schaffte es, das Rennen in der gleichen Runde wie Sieger Sebastian Vettel zu beenden. Größere Aerodynamik-Updates sollten bei beide Teams am Nürburgring zu einer deutlichen Verbesserung führen. Aber nur bei einem scheint es funktioniert zu haben.

McLaren peilt Top-Ergebnis an

"Am Nürburgring zeigte Lewis im Training und Qualifying, dass unser Aerodynamik-Paket einen guten Schritt vorwärts gebracht hat", freut sich McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Mit beschädigtem Unterboden und dem Reifenschaden am Start konnte der Weltmeister das Potenzial allerdings nicht ausspielen. "Ich denke, dass Platz drei durchaus möglich gewesen wäre", klagte Mercedes Sportchef Norbert Haug anschließend.
 
Nun will man in Ungarn die verlorenen Punkte wieder einfahren. "Die GP-Strecke außerhalb von Budapest ist nach Monaco jene, auf der die geringste Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren wird. Dieses Layout mit mehr langsamen Kurven, in denen besonders mechanischer Grip gefordert ist, sollte uns ganz ordentlich liegen." Schon in Monaco hatte Hamilton angedeutet, dass der McLaren auf langsamen Kursen konkurrenzfähig ist. Mit der neuen Aerodynamik sollten die Silberpfeile in Budapest ein heißer Punktekandidat sein.

BMW will nicht aufgeben

Bei BMW-Sauber sieht die Lage etwas anders aus. Die Updates für den Nürburgring verpufften. Der Schritt nach vorne war kleiner als erwartet. "Unser Auto war bisher einfach nicht schnell genug für die vorderen Plätze", muss BMW-Rennleiter Mario Theissen eingestehen. "Zum Großen Preis von Ungarn reist unser Team in diesem Jahr mit gedämpften Erwartungen."

Allerdings will BMW die Saison noch längst nicht aufgeben. Da sich das Aerodynamik-Reglement zur nächsten Saison nicht ändert, soll in München und Hinwil weiter am F1.09 entwickelt werden: "Was wir am aktuellen Auto lernen, fließt nahezu 1:1 in Konzept des F1.10 ein. Außerdem ist unter dem geltenden Testverbot das Rennwochenende die einzige Möglichkeit, neue Erkenntnisse und Komponenten im Fahrbetrieb zu erproben." Außerdem wolle man laut Theissen auch den Fans und sich selbst beweisen, dass das Team in der Lage ist, einen Rückstand aufzuholen.

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