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Grosjean & Alguersuari: Zwei F1-Cockpits in Gefahr?

Die Formel 1 könnte kurz vor dem Saisonende noch zwei neue Gesichter begrüßen. Im Fahrerlager von Suzuka tauchten alte und neue Gerüchte auf, dass bei Toro Rosso und Renault zwei kurzfristige Personalwechsel anstehen.

Fünf Formel 1-Rennen hat Romain Grosjean mittlerweile in seiner persönlichen Statistik stehen. Ein besseres Ergebnis als Rang 15 ist dabei noch nicht herausgesprungen. Die schlechten Leistungen im Renault werfen immer lauter die Frage auf, warum das Team Nelsinho Piquet frühzeitig entlassen hat. Man hätte sich viel ersparen können, wenn man den Brasilianer bis zum Ende der Saison im Auto gelassen hätte.

Jetzt kursiert ein neues Gerücht. Beim GP Brasilien soll Lucas di Grassi den glücklosen Grosjean ersetzen. Der aktuelle Ersatzfahrer konnte die abgelaufene GP2-Saison hinter Nico Hülkenberg und Vitaly Petrov als Dritter beenden und ist noch auf der Suche nach einem Cockpit für die kommende Saison.

Grosjean ohne Rückendeckung

Nach dem Abschied von Manager Flavio Briatore, der seinen Schützling aus der GP2 vorzeitig ins Renault F1-Cockpit befördert hatte, kann sich Grosjean nicht mehr auf die Rückendeckung seines Teams verlassen. Es ist also durchaus vorstellbar, dass Renault noch in diesem Jahr einem anderen Piloten die Chance auf eine Bewerbungsfahrt geben will. Nach dem Abgang von Fernando Alonso und der Verpflichtung von Robert Kubica ist das zweite Cockpit noch längst nicht fix.

Ob der Einsatz schon in Brasilien kommt ist fraglich, allerdings sprächen einige Gründe dafür: Der 25-jährige ist in Sao Paulo geboren und könnte beim Heimspiel den angeknacksten Ruf des Renault-Teams wieder etwas aufpäppeln. Vor allem in Brasilien, einem der wichtigsten Märkte für den französischen Autobauer, hat man sich durch den Singapur-Skandal und die Anschuldigungen Britatores gegen Nelson Piquet viel negative Presse eingehandelt.

Abu Dhabi-Einsatz von Loeb

Auch bei Toro Rosso könnte es noch zu einer personellen Veränderung kommen. Die Spekulationen, dass Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb beim Saisonfinale in Abu Dhabi anstelle von Jaime Alguersuari im zweiten Auto sitzt, wollen nicht verstummen. Zwar bestätigte Teamchef Franz Tost, dass es mit der momentanen Besetzung in die kommende Saison gehen werde, eine feste Zusage für das Saisonfinale besitzt Alguersuari jedoch nicht.

Red Bull ist bekannt für schlagzeilenträchtige Aktionen. Eine Woche vor dem Rennen in Abu Dhabi könnte sich Loeb seinen sechsten Rallye-WM-Titel in Folge sichern. Der vom Brausegiganten unterstützte Franzose absolvierte bereits im letzten Jahr einen Test im Red Bull. Ein weiteres starkes Indiz für einen F1-Einsatz ist die geplante Teilnahme Loebs an den GP2-Wintertests in Portimao.

Tobias Grüner

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dpa

Datum

7. Oktober 2009
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