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Grosjean erstmals in Top Ten

Lotus noch kein Red Bull

Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP China - Shanghai - 19. April 2014 Foto: xpb 93 Bilder

Bei Lotus geht es aufwärts. In Shanghai startet das schwarz-goldene Auto mit den markanten Stoßzähnen erstmals unter den ersten Zehn. Trotzdem war Romain Grosjean nicht ganz zufrieden. Für das Rennen sind nun auch die ersten Punkte angepeilt.

19.04.2014 Tobias Grüner

Der Samstag von Shanghai war für Lotus wie eine Auferstehung. Für Romain Grosjean begann es bereits in der Früh vielversprechend. Mit nur einer halben Sekunde Rückstand fuhr der Franzose auf Rang 3 im letzten Freien Training. "Da hat sich das Auto schon gut angefühlt. Die Hoffnungen für das Qualifying waren groß."

Grosjean peilt erste WM-Punkte an

Am Ende war man fast ein wenig enttäuscht, dass "nur" Platz 10 heraussprang. Immerhin war Grosjean der erste Lotus-Pilot in dieser Saison überhaupt, der die dritte Qualifying-Runde erreichen konnte. "Ich hätte mir gewünscht, dass der Regen vor dem Q3 nicht noch einmal stärker geworden wäre. Dann hätten ähnliche Bedingungen wie in der Früh geherrscht."
 
Für das Rennen ist Grosjean zuversichtlich. Die ersten WM-Punkte sind angepeilt. "Das wäre doch ein schönes Geburtstagsgeschenk. Erst vor 2 Tagen war der Franzose 28 Jahre alt geworden. Wie der Lotus in Sachen Reifenverschleiß aussieht, konnte er aber noch nicht sagen. "Da sollten wir hoffentlich ganz ordentlich aussehen. Es ist aber ein hartes Stück Arbeit, die Reifen in Schuss zu halten."

Dass bei Lotus noch längst nicht alles gut ist, konnte man an Pastor Maldonado sehen. Nach den beiden unnötigen Ausrutschern am Freitag lag die Pleite vom Samstag ausnahmsweise nicht am Fahrer. Im dritten Training entdeckten die Ingenieure ein Leck am Motor, der in der kurzen Mittagspause nicht gewechselt werden konnte. Wegen der Startplatz-Strafe aus Bahrain, waren die Hoffnungen für den Venezolaner aber sowieso nicht groß gewesen.

Lotus erwartet weitere Renault-Steigerung

Grosjean hofft, dass der Aufwärtstrend in den nächsten Rennen fortgeführt wird. Vor allem von Motoren-Partner Renault erwartet der Lotus-Pilot weiter Steigerungen: "In Sachen Fahrbarkeit haben wir seit Bahrain einen guten Fortschritt gemacht. Uns fehlt aber immer noch etwas Power. Die Basis passt aber. Damit kann man arbeiten. Die nächsten Schritte nach vorne sollten jetzt schnell kommen."

Gegen die Mercedes fehlen aktuell noch 40 PS, was sich vor allem auf der Geraden bemerkbar macht. Auch beim Beschleunigen gibt es noch Rückstand: "Aus der Kurve heraus ist es noch nicht ideal. Ab Mitte der Geraden ist es okay. Und solange die MGU-K nicht plötzlich ausschaltet passt das eingermaßen", erklärt Grosjean. "Über ein verbessertes Mapping sollten wir demnächst noch ein wenig mehr Leistung mobilisieren können."

Lotus ist kein Red Bull

Auch am Auto selbst gibt es noch Potenzial. Bisher waren die Fortschritte nicht so groß wie erhofft. "Wir haben mit der Entwicklung eine ähnliche Richtung wie im vergangenen Jahr eingeschlagen. Vielleicht funktioniert das mit den neuen Reifen und den neuen Regeln aber nicht so gut. Wir arbeiten auch weiter hart und wissen jetzt, in welche Richtung die Entwicklung gehen sollte."
 
Anerkennend blickt Grosjean auf das Auto von Red Bull, das ebenfalls mit Renault-Power unterwegs ist: "Unser Lotus ist leider noch kein Red Bull. Der ist wirklich ein starkes Stück Technik. Ein Kunstwerk. Wenn man sich die GPS-Daten in Highspeed-Kurven anschaut, dann ist das beeindruckend."

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