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Grosjean kann wieder gehen

Räikkönen bereit für das Testfinale

Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - Test - Barcelona - 2. März 2013 Foto: xpb 30 Bilder

Bei Lotus war vor dem vorletzten Testtag von Barcelona plötzlich Hektik angesagt. Kimi Räikkönen meldete sich krank ab. Romain Grosjean musste eilig eingeflogen werden. Zum Finale am Sonntag soll der Iceman aber wieder einsatzfähig sein.

02.03.2013 Tobias Grüner

Kimi Räikkönen ist immer für eine Überraschung gut. Auf diese hätte der Finne aber wohl verzichten können. Am Morgen des vorletzten Testtags in Barcelona spielte plötzlich der Magen des Lotus-Piloten verrückt. Ein Teamsprecher erklärte gequält grinsend: "Es kam vorne und hinten raus." An einen Einsatz war nicht zu denken.

Um 08:30 Uhr wurde die Konkurrenz darüber informiert, dass Ersatzmann Davide Valsecchi für den Iceman einspringen wird. Doch das war nur eine Notlösung. Es gab keinen passenden Sitz und keinen Rennanzug für den Italiener. Er musste in der Schale von Räikkönen Platz nehmen. Seinen Overall wählt der Weltmeister von 2007 bekanntlich immer zwei Nummern zu groß. Entsprechend schlabberig hing der Stoff am Testpiloten.

Grosjean mit Privatjet zur Strecke

Um 8:30 Uhr klingelte auch der Wecker in Paris. Als Romain Grosjean zum Start des Tages sein Handy anschaltete, war bereits eine Nachricht von Lotus-Sportdirektor Alan Permane auf der Mailbox. "Eigentlich wollte ich ein paar persönliche Dinge in Paris erledigen. Aber er sagte, dass Kimi krank sei und ich so schnell wie möglich nach Barcelona kommen soll. Das habe ich dann auch gemacht."

Doch die kurzfristige Anreise gestaltete sich schwieriger als erwartet. "Es gab keine einfache Lösung. Samstags gibt es leider nicht so viele Flüge. Der erste wäre erst nach 15 Uhr gegangen. Zum Glück habe ich einen guten Sponsor, der mir innerhalb von zwei Stunden ein Flugzeug besorgt hat. So war ich um zehn vor drei in Barcelona."

Räikkönen zum Finale wieder im Einsatz?

Grosjean probierte einige neue Aerodynamik-Teile, die über Nacht an die Strecke gebracht wurden. Außerdem wollte er unbedingt ausprobieren, wie sich die Reifen auf wärmerem Asphalt anfühlen. "Leider war es nicht viel besser als in den letzten Tagen auf kalter Piste. Wenn man sieben, acht gute Runden schafft, dann hat man schon was erreicht. Ich hoffe, dass es in Melbourne besser wird."

Insgesamt kam Grosjean auf 46 Runden. Mehr werden es wohl auch am Sonntag nicht werden. Kimi meldete sich schon wieder bereit für das große Testfinale. So schnell wie die Krankheit kam, so schnell ging sie auch wieder. Ein finnischer Kollege im Fahrerlager scherzte: "Da war wohl was mit dem Wodka in Russland nicht Ordnung." Am letzten Wochenende war der Iceman noch bei einem Showrennen in Moskau.

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