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Grosjean mit Rodeo-Einlage

Marussia schneller als Lotus

Romain Grosjean - Formel 1 - GP Italien - 5. September 2014 Foto: xpb 27 Bilder

Romain Grosjean räuberte im Training am Freitag ziemlich oft neben der Strecke herum. Es sah mehr nach Rodeo denn nach Formel 1 aus. Der Franzose nimmt die Lotus-Probleme mittlerweile mit Humor.

05.09.2014 Bianca Leppert

Manchmal kann man auf schwierige Zeiten nur noch mit Galgenhumor reagieren. So geht es Romain Grosjean bei Lotus. Während das vergangene Jahr vielversprechend war, muss er sich dieses Jahr darüber freuen, wenn er nicht von Marussia überholt wird. Genau das war im zweiten Training am Freitag in Monza der Fall. Sowohl Max Chilton als auch Jules Bianchi waren schneller als Grosjean, der nur vor den Caterham landete. Die Entscheidung des Teams am Vormittag Charles Pic fahren zu lassen, konnte er nicht verstehen.

Motorenprobleme am Lotus

"Es war kein einfacher Tag, vor allem nicht wenn man erst im zweiten Training ins Auto steigt", sagte Grosjean. "Es wurde vorausgesagt, dass Marussia eventuell schneller ist als wir. Sie sind auch auf langsamen Strecken wie in Monaco gut dabei. Mit ihrem Motor haben sie Fortschritte gemacht."

Ganz im Gegensatz zum Renault-Aggregat im Lotus. Das machte in Monza wieder einmal Schwierigkeiten. "Wir hatten Motorenprobleme. Wenn das nicht gewesen wäre, wäre die Zeit sicher besser gewesen. Dann hätten wir vielleicht mit Sauber gekämpft."

Allein am Motor lag es allerdings nicht. Auch das Auto und der Fahrer trugen ihren Teil zu der traurigen Vorstellung bei. "In Kurve 7 bin ich von der Strecke abgekommen und habe mir dabei den Unterboden teilweise beschädigt", sagt Grosjean. Den Grund für die schlechte Fahrbarkeit sieht er unter anderem in der schlechten Aero-Balance, mit der sich das Team schon seit Beginn des Jahres beschäftigt. "Das Auto ist auf dieser Art Strecke generell nicht gut. Das Ziel muss sein in Q2 zu kommen. Aber es wird eng werden."

Grosjean hofft auf Taifun in Japan

Viel wird von Lotus nicht mehr zu erwarten sein. Man konzentriert sich bereits auf die Entwicklung des neuen Autos. Die Probleme mit der Kühlung brachten den eigentlichen Entwicklungs-Plan für dieses Jahr aus dem Rhythmus. "Dafür haben wir viele Ressourcen und Zeit gebraucht." Dass man nun mit weniger Abtrieb fährt, der angeblasene Diffusor verboten ist und die Reifen konservativer gestaltet sind, sieht Grosjean als Nachteil. "Alles was uns früher stark gemacht hat, sind nun unsere Schwächen." Besteht bei so vielen Problemen überhaupt noch eine Hoffnung auf Punkte? "Vielleicht wenn es zum Rennen in Japan einen Taifun gibt", witzelt Grosjean.

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