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Räikkönen und Grosjean

Lotus-Pole Position war möglich

Romain Grosjean - Formel 1 - GP Monaco 2012 Foto: xpb 72 Bilder

Im Lotus-Lager gab es nach dem Monaco-Qualifying lange Gesichter. Weder Romain Grosjean noch Kimi Räikkönen waren mit ihren Startplätzen zufrieden. Die Pole Position wäre möglich gewesen, ist sich Grosjean sicher. Woran es genau lag, weiß der Franzose aber auch nicht.

26.05.2012 Tobias Grüner

Am Mittwoch erklärte Romain Grosjean noch, dass er nach dem Rennen in Monaco gerne die Marseillaise hören würde. Doch vom Nationalhymne für den Sieger ist der Franzose noch weit entfernt. Im Qualifying gab es nur die fünftschnellste Zeit. Durch die Strafe von Michael Schumacher rutscht der Lotus-Pilot bei seinem ersten Monaco-Grand Prix auf Startplatz vier nach vorne.

Grosjean verliert Pole im Mittelsektor

Ein Blick auf die besten Sektorzeiten verrät, woran es lag. Im ersten Abschnitt war keiner schneller, im Schlussteil war Grosjean immerhin Dritter. Doch mittendrin passte es irgendwie nicht. "Ich habe im zweiten Sektor viereinhalb Zehntel auf die Schnellsten verloren", analaysierte der gebürtige Genfer. Wäre er nur drei Zehntel schneller gewesen, hätte es für Startplatz eins gereicht.

Woran es lag konnte Grosjean aber noch nicht sagen. "Ich habe mir die Daten noch nicht genau angeschaut. Deshalb weiß ich nicht genau warum. Aber da haben wir wohl die Pole Position verloren." Für den Sonntag gibt der amtierende GP2-Champion aber noch längst nicht auf. "Unser Auto ist normalerweise gut in Sachen Rennpace. Wir wissen aber noch nicht genau, wie groß der Reifenverschleiß ist."

Von Startplatz vier will er schon vor der ersten Kurve Boden gut machen. "Ich stehe in der zweiten Reihe und sehe die Lücke zwischen den beiden Autos in der ersten Reihe. Mal gespannt, wo wir in der ersten Kurve liegen. Das Rennen ist aber lang."

Räikkönen mit verkorkstem Wochenende

Bei Teamkollege Kimi Räikkönen war der Ärger noch größer. Der Finne steht nur auf Rang acht. "Wir waren schon das ganze Wochenende etwas hintendran und haben am Donnerstag viel Zeit verloren. Ich hätte etwas schneller sein können, aber ich hatte einen Verbremser drin, der ein paar Plätze gekostet hat. Ich hatte mir eigentlich einen Platz unter den ersten Fünf ausgerechnet."

Nach dem Lenkungsproblemen im Training haderte der Iceman im Qualifying mit den Reifen. "Wir haben einfach Probleme die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Manchmal denkt man, dass es funktioniert, dann wieder nicht. Im Rennen sollte das aber kein Problem sein."

Für den Sonntag hofft Räikkönen auf viel Chaos, um schnell nach vorne zu kommen. "In Monaco kann alles passieren, z.B. ein großer Crash, den man vermeiden muss. Es ist nicht alles verloren, aber wenn es ein normales Rennen gibt, wird es schwierig. Hoffentlich können wir wenigstens gut punkten."

Dass Michael Schumacher die schnellste Zeit fahren konnte, wunderte den Weltmeister 2007 nicht. "Mercedes war schnell heute. Das haben sie auf bestimmten Strecken im Qualifying schon vorher bewiesen. Manchmal haben sie es im Rennen einfach nicht hinbekommen. Es ist also keine große Überraschung für mich."

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