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Grosjean will Punkte in Malaysia

Lotus hat Ferrari im Blick

Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 14. März 2015 Foto: xpb

Für Lotus begann das neue Formel 1-Jahr mit einer Enttäuschung. Romain Grosjean und Pastor Maldonado scheiterten in Melbourne in der ersten Runde. Trotzdem verbreitet das Team aus Enstone gute Stimmung. Weil der Speed stimmt.

26.03.2015 Andreas Haupt

Im Qualifying zum GP Australien zeigte Lotus, dass das Team die Seuchensaison 2014 hinter sich gelassen hat, und wiedererstarkt ist. Romain Grosjean und Pastor Maldonado belegten die Plätze neun und zehn. Zwei Lotus im Q3. Das gab es an 19 Rennwochenenden 2014 kein einziges Mal.

Positive Gefühle bei Grosjean

Am Rennsonntag klebte dem Team aus Enstone allerdings das Pech an den schwarzen Gummis. Maldonado verunfallte nach einer Berührung mit Felipe Nasr unschuldig bereits in Kurve zwei. Romain Grosjean kam nur unwesentlich weiter. Der neunfache Podest-Besucher musste am Ende der ersten Runde aufgeben. Wegen abfallender Leistung. Vermutlich wegen eines schadhaften Schlauches in Richtung Turbolader.

Dennoch ist die Stimmung im Team gut. "Wir haben Melbourne mit einem positiven Gefühl verlassen. Wir haben uns das gesamte Wochenende innerhalb der Top-10 bewegt", sagte der Lotus-Pilot. Etwas bedauern empfindet Grosjean trotzdem. "Natürlich haben wir eine gute Gelegenheit verpasst, viele Punkte zu sammeln, weil viele Teams gestrauchelt haben. Platz fünf wäre drin gewesen."

Zwei Bereiche am E23 verbesserungswürdig

Die positiven Aspekte überwiegend jedoch. "Uns haben im dritten Qualifyingabschnitt nur acht Zehntel auf Williams und Ferrari gefehlt. Obwohl die sinkenden Temperaturen uns geschadet haben. Wir bekommen aber ein immer besseres Verständnis von unserem Auto, und haben den Blick auf sie gerichtet."

In Malaysia und in den restlichen 17 Rennen will Grosjean emsig Punkte sammeln. "Wir sind zuversichtlich, dass wir das Auto verbessern können und sich noch einige Gelegenheiten ergeben werden."

Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Lotus E23 um Längen besser. Vor allem wegen der Mercedes-Power im Heck. "Verglichen mit 2014 kann ich das Auto im Qualifying zu 100 Prozent fahren. Wir haben aber noch Verbesserungspotential in zwei Bereichen ausgemacht."

Welche das sind, wollte und durfte Grosjean in Malaysia nicht verraten. Geheimniskrämerei, versteht sich. Möglich, dass Lotus noch die Probleme der Barcelona-Tests mitschleppt. Damals sah der Franzose noch Potential bei der Traktion. Und er wünschte sich ein stabileres Heck.

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