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Guter Start für Hülk und Glock

"Formel 1 macht wieder Spaß"

Nico Hülkenberg Force India GP Australien 2012 Foto: xpb 69 Bilder

Nico Hülkenberg und Timo Glock gehörten zu den Gewinnern des Qualifyings von Melbourne. Obwohl 13 Startplätze zwischen den beiden deutschen Piloten liegen, strahlten sie danach um die Wette.

17.03.2012 Tobias Grüner

Ein Jahr lang musste Nico Hülkenberg zuschauen. In Melbourne durfte der Emmericher endlich wieder voll ins Geschehen eingreifen. In seinem ersten Qualifying für Force India ging es für "Hülk" bis ins Top Ten-Finale. Erst auf Rang neun war Schluss. Teamkollege Paul di Resta ließ der 24-Jährige sieben Zehntel hinter sich.

Hülkenberg will im Rennen punkten

"Das war schon ein komisches Gefühl heute, als es im Q1 wieder richtig ernst wurde", erklärte Hülkenberg anschließend. "An den Stress und das Intensive des Qualifyings musste ich mich erst einmal wieder gewöhnen. Im Q1 war ich noch nicht in so einem guten Rhythmus. Mit meiner Runde im Q2 mit neuen Reifen war ich sehr zufrieden. Es hat einfach alles gepasst."

Dabei hatte der Tag für Force India gar nicht gut begonnen. "Im dritten Training lief es bei uns noch nicht so gut. Wir haben dann noch ein paar Sachen am Auto verändert. Das hat anscheinend geholfen."

Im Rennen könnte es aber schon wieder anders aussehen. "Viel lernen konnten wir heute nicht. Es sieht aus, als würden die Reifen gut halten. Morgen muss man spontan sein und gut reagieren. Ich will das Rennen auf jeden Fall zuende fahren. Es wäre schön, wenn wir uns da aufhalten können, wo wir momentan sind. Mehr wäre ein Traum."

Glock nimmt 107 Prozent-Hürde locker

Auch für Timo Glock lautet das Ziel am Sonntag, die Zielflagge zu sehen. Eigentlich wäre es auf seinem Stammplatz 21 losgegangen. Ein Getriebeschaden bei Sergio Perez spült den Hessen auf Rang 20 nach vorne. "Wir wussten vorher, dass wir da stehen. Obwohl wir gestern im Training plötzlich auf zwölf standen, war uns klar, dass wir da nicht bleiben werden. Es ist trotzdem ein angenehmer Platz 21, weil das Auto gut zu fahren ist und wir bis jetzt keine Probleme hatten."

Glock blieb 1,3 Sekunden unter der 107 Prozent-Marke. Beim ersten offiziellen Auftritt mit dem neuen Marussia-Auto ist damit das erste Ziel erreicht. Glock darf am Rennen teilnehmen. Der Pilot freut sich schon auf die erste Grand Prix-Distanz in dieser Saison. "Formel 1 macht wieder Spaß, weil das Auto viel angenehmer zu fahren ist und besser reagiert. Wenn man ins Auto einsteigt, und nicht weiß, was in der nächsten Kurve passiert, ist es schwierig. Zwischen dem alten und neuen Auto ist das ein riesiger Unterschied. Das ist auf jeden Fall eine gute Basis um weiterzuarbeiten."

Marussia macht kleine Schritte

Große Hoffnungen, dass er demnächst von Stammplatz 21 nach vorne kommt, macht sich Glock nicht. Der erste Rivale Caterham ist fast zwei Sekunden entfernt. Schritt für Schritt will man den Rückstand eindampfen. "In den nächsten Wochen kommen erstmal nur Kleinigkeiten. Wir haben leider nicht die Kapazitäten wie Red Bull. Mir ist es lieber, wir arbeiten etwas länger an großen Updateschritten als jetzt schnell irgendwas Kleines zu machen."

"Caterham hat natürlich einen deutlichen Vorsprung. Die haben konstanter über den Winter arbeiten können. Die haben das Renault-KERS-Paket, das auch nochmal was bringt. Und die entwickeln natürlich auch weiter. Ich hatte fast schon erwartet, dass sie näher ans Mittelfeld gekommen sind. Aber das zeigt, wie schwierig es für uns kleine Teams da am Ende ist."

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