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Gutierrez verpasst Punkte in Monza

Sauber sauer auf van der Garde

Esteban Gutierrez - GP Italien 2013 Foto: Sauber 67 Bilder

Sauber feierte am Monza-Wochenende zehn Punkte mit dem fünften Platz von Nico Hülkenberg. Doch es hätte sogar noch mehr sein können. Auch Esteban Gutierrez lag trotz des Trainingsdebakels mit seiner alternativen Strategie auf Punktekurs. Bis er auf Giedo van der Garde im Caterham traf.

10.09.2013 Michael Schmidt

Sauber sahnte groß ab beim GP Italien. Zehn Punkte zählen gemessen an dieser Saison wie ein Sieg. Nico Hülkenberg war als Fünfter mit nur 10,355 Sekunden Rückstand auf Sieger Sebastian Vettel der heimliche Star des Rennens. Am Samstag hatte der Trainingsdritte seinen Teamkollegen Esteban Gutierrez angezählt. Der Mexikaner flog schon im Q1 aus der Qualifikation. Startplatz 17 war eine erneute Enttäuschung.

Die schlechte Ausgangsposition verlangte nach einer alternativen Strategie. Gutierrez ging mit der Perez-Taktik aus dem Vorjahr ins Rennen. Zuerst die harten Reifen, dann die weichen. Perez wurde mit diesem Trick Zweiter. Und auch Gutierrez lag lange auf Punktekurs.

Sutil, Räikkönen und Hamilton im Genick von Gutierrez

Saubers Nummer zwei war wie Fernando Alonso erst in Runde 27 zum Reifenwechsel an die Box gekommen. Bis da hatte ihn das Rennen auf Platz 4 nach vorne gespült. Nach dem Boxenstopp ging es auf Rang 13 weiter. Jetzt allerdings mit den weicheren Reifen. Von den Gegnern waren fast alle mit den harten Sohlen bestückt.

Bis Runde 40 durfte Gutierrez von WM-Punkten träumen. Er lag 1,8 Sekunden hinter seinem Landsmann Perez auf Platz 11. In seinem Rücken flogen Adrian Sutil, Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton heran.

Van der Garde wehrt sich mit KERS und DRS

Mit dem besten Top-Speed im Feld (341,1 km/h) war der Sauber-Pilot für den Zweikampf gut gerüstet. Dann aber tauchte Giedo van der Garde im Caterham vor ihm auf. Und der Niederländer kostete ihm alle Chancen auf Punkte.

Sauber-Teammanager Beat Zehnder ärgert sich: "Van der Garde hat Esteban von der zweiten Schikane bis nach Ascari blockiert. Obwohl es ums Überrunden ging, hat er sich mit KERS und DRS gewehrt. Auf dem Weg in die Parabolica hat Esteban so viel Drehmoment verloren, dass Sutil sich daneben setzen konnte. Unser Junge musste in der Parabolica eine andere Linie fahren, und so sind ihm auch noch Räikkönen und Hamilton durchgerutscht."

Eigentlich hatte man sich bei Sauber eher nach vorne orientiert: "Ohne den Caterham im Weg hätte Esteban mit seinem Top-Speed und seinen Rundenzeit noch Perez, Grosjean und Button gekriegt. Und die anderen wären nicht vorbeigekommen."

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