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Haas wieder ohne Punkte

„Auto besser als Monza-Resultat“

Esteban Gutierrez - HaasF1 - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 27. August 2016 Foto: sutton-images.com 36 Bilder

HaasF1 blieb in Monza zum fünften Mal in Folge ohne Punkte. Teamchef Guenther Steiner sieht dennoch einen positiven Trend. Das Ziel, Toro Rosso in der Teamwertung noch einzuholen, gibt der Südtiroler nicht auf.

07.09.2016 Tobias Grüner

Nach dem sensationellen Saisonstart ist die Euphorie um HaasF1 mittlerweile deutlich abgeflaut. 6 Zähler in den letzten 10 Rennen sind eine magere Ausbeute. Und auch in Monza konnte das Punktekonto nicht aufgestockt werden. Romain Grosjean und Esteban Gutierrez landeten nur auf den Plätzen 11 und 13.

Dabei sah es in den ersten Trainings noch ganz ordentlich aus. Haas war am Freitag hinter Mercedes, Ferrari, Red Bull und Williams fünfte Kraft. Auch im Qualifying konnte man die gute Form bestätigen. Im 14. Rennen brachte der Formel 1-Neuling unter den Teams erstmals ein Auto in die dritte Quali-Runde.

Fehler der Fahrer kosten WM-Punkte

„Dann hat Esteban leider den Start verpatzt“, bedauerte Teamchef Guenther Steiner anschließend. „Ich weiß nicht, warum er die Startprozedur nicht richtig hinbekommen hat. Vielleicht war der Druck zu groß. Damit haben nicht nur wir eine gute Gelegenheit auf Punkte verpasst, sondern auch er selbst. Das war schade. Es war ja nicht einfach, überhaupt in diese gute Startposition zu kommen.“

Auch Grosjean verpasste die Gelegenheit auf Punkte durch einen eigenen Fehler. Im dritten Training flog der Franzose in Ascari ab und beschädigte sich das Getriebe. Das bedeutete eine Rückversetzung um 5 Positionen. „Von Startplatz 17 war es natürlich schwer. Dass er es noch auf Rang 11 geschafft hat, zeigt wie gut unser Auto war“, so Steiner anschließend frustriert.

Mit Fehlern ist bei einem neuen Team immer zu rechnen. Dass sie dieses Mal von den Fahrern begangen wurden, ist doppelt ärgerlich. „Wir hätten eigentlich ein bisschen weiter vorne landen müssen. Unser Auto war besser als es das Resultat aussagt. Die Chancen waren da, wenigstens einen der Force India zu schlagen. Aber das ist uns leider nicht gelungen“, ärgerte sich der Teamchef.

HaasF1 mit Upgrades in Singapur

Steiner wünscht sich für Singapur endlich mal wieder ein problemfreies Wochenende. Positiv festzuhalten war immerhin die ansteigende Formkurve. „Wir waren schon in Hockenheim ein wenig besser. In Spa und Monza ging es dann noch ein Schritt nach vorne. Mal sehen, ob der Trend auch in den nächsten Rennen anhält. In Singapur bekommen wir noch ein kleines Upgrade-Paket. Das sollte uns hoffentlich weiterhelfen.“

Die Lernkurve bei Haas ist nach wie vor hoch. Auch ohne Technik-Upgrades ging es zuletzt voran. „Wir verstehen unser Auto besser. In den letzten vier, fünf Rennen haben wir viel gelernt. Auch wie wir besser mit den Reifen umgehen. Wir wissen nun, wie wir reagieren müssen, wenn die Temperaturen nicht im Arbeitsfenster liegen“, lobt der Chef seine Ingenieure.

Toro Rosso ist das Ziel

Doch der Lerneffekt alleine reicht Steiner als guter Vorsatz für die letzten Saisonrennen nicht aus: „Man muss sich feste Ziele setzen. Wir wollen auf jeden Fall noch Toro Rosso einholen. Es wäre fantastisch, wenn uns das gelingen würde. Wir waren die letzten 3 Rennen besser als sie. Aber wir müssen nicht nur sie schlagen, um in die Punkte zu kommen. Die Top-5-Teams sind so stark. Da bleibt in der Regel nicht viel übrig. Und wir liegen 17 Punkte hinten. Aber wir werden natürlich alles versuchen.“

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