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Haas mit zu wenig Abtrieb

Alles hängt vom Reifenfenster ab

Santino Ferrucci - Haas F1 - Formel 1 - Budapest - Test - 2. August 2017 Foto: sutton-images.com 5 Bilder

Bei HaasF1 geht es auf und ab. Alles ist möglich: Von schnellster im Mittelfeld bis am unteren Ende der Partie. Die Erklärung für die Formschwankung ist einfach, aber nicht leicht zu beheben.

07.08.2017 Michael Schmidt 1 Kommentar

HaasF1 ist schwer einzuschätzen. In Spielberg hatte das US-Team das schnellste Auto im Mittelfeld. Auf dem Hungaroring war aus dem direkten Umfeld nur noch Williams langsamer. Trotzdem hakt Romain Grosjean die erste Saison als Erfolg ab. „Wir haben nach einem halben Jahr schon so viele Punkte auf dem Konto wie nach der gesamten ersten Saison.“

Für Teamchef Guenther Steiner ist wichtig, dass sich HaasF1 als respektables und respektiertes Mitglied im GP-Zirkus etabliert hat. Die kritischen Stimmen zum verflixten zweiten Jahr sind längst verstummt. In sieben von elf Rennen hat der US-Rennstall gepunktet. „Und wir hätten mindestens sechs Punkte mehr auf dem Konto haben können, wenn wir in Melbourne nicht wegen eines Wasserlecks ausgefallen wären“, rechnet Grosjean nach.

Nicht mehr das Anhängsel von Ferrari

HaasF1 hat einen Platz im Mittelfeld, hat aber seinen festen Platz in dem heiß umkämpften Pulk hinter den drei Topteams noch nicht gefunden. Es geht auf und ab. Grosjean glaubt nicht, dass es am Streckentyp liegt. HaasF1 war stark in Shanghai und in Spielberg. Zwei gegensätzliche Strecken. „Bei uns hängt alles davon ab, ob wir es schaffen, die Reifen in ihr Fenster zu bringen“, glaubt Grosjean.

Das hängt manchmal von der Strecke ab. Wie in Ungarn. „Wir hatten für Budapest zu wenig Abtrieb. Dadurch ist das Heck gerutscht. Dann überhitzt die Oberfläche der Reifen und du verlierst noch mehr Grip“, bedauert Steiner. Immerhin hat man jetzt die Bremsmisere ein bisschen besser im Griff. Romain Grosjean stieg auf Scheiben und Beläge von Carbon Industries um. Kevin Magnussen blieb Brembo treu.

Der HaasF1 VF-17 trägt seine eigene Handschrift. Im letzten Jahr war das Auto noch eine Ferrari-Kopie. 70 Prozent der Teile kommen vom großen Bruder. Ging es Ferrari schlecht, hatte auch HaasF1 ein Problem. Das ist dieses Jahr nicht mehr der Fall. Man könnte sogar sagen: Wenn Ferrari in Form ist, muss die US-Filiale kämpfen. Steiner freut das: „Jetzt sehen endlich alle, dass wir bei der Aerodynamik eigene Wege gehen.“

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Wäre auch mal hilfreich, wenn Haas die Windkanalstunden für sich selbst nutzen würde...

Butter_my_Butt 7. August 2017, 13:09 Uhr
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