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HaasF1 mit beiden Autos in Top10

DRS-Problem verhindert besseren Startplatz

Romain Grosjean - HaasF1 - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - Qualifying - Samstag - 8.10.2016 Foto: sutton-images.com 57 Bilder

Romain Grosjean und Esteban Gutierrez drangen im Qualifying zum GP Japan bis in den dritten Teil vor. Im Rennen will das US-Team reichlich Punkte abgreifen.

08.10.2016 Andreas Haupt

HaasF1 war die Überraschung im Qualifying. Romain Grosjean stellte seinen Rennwagen auf den achten Startplatz. Auch Teamkollege Esteban Gutierrez zog in den dritten Teil der Qualifikation ein. Er wurde schließlich Zehnter. Erste Anzeichen für die starke Performance sah der US-Rennstall bereits im dritten Training. Obwohl man da mit beiden Autos außerhalb der besten zehn landete. „Wir wussten, dass wir ein gutes Qualifying abliefern können, wenn wir unsere Runden zusammenbekommen würden“, sagte Teamchef Guenther Steiner. „Auf schnellen Strecken funktioniert unser Auto für gewöhnlich gut.“

DRS-Problem nach Zielschikane

Es klappte. „Aber dass wir beide Autos ins Q3 bekommen, damit hätten wir nicht gerechnet.“ HaasF1 forderte Force India als vierte Kraft im Feld heraus. Romain Grosjean war bis auf die Tausendstel gleich schnell wie Sergio Perez. Der Franzose reihte sich allerdings als Achter hinter dem Mexikaner ein, weil er seine Zeit später in der Session fuhr.

Dabei hätte Grosjean noch schneller sein können. „Es gab ein Problem mit dem DRS. Das hat mich 30 oder 40 Tausendstel gekostet.“ Steiner präzisiert: „Romain hat rund ein halbes Zehntel eingebüßt. Da lag ein Hydraulik-Problem vor. Der Flügel klappte deshalb nach der Zielschikane nicht nach unten.“ Grosjeans Rennwagen baute deshalb die letzten 100 Meter seiner fliegenden Runde mehr Luftwiderstand und weniger Speed bis zum Zielstrich auf. Laut dem Fahrer trat das Problem nicht das erste Mal in dieser Saison auf.

Die gute Performance führt HaasF1 auf einen neuen Frontflügel zurück, der bereits in Singapur das erste Mal ans Auto geschraubt wurde. „Aber erst hier konnten wir ihn richtig testen“, führt Steiner aus. „Vorher kam immer irgendwas dazwischen.“ In Singapur und Malaysia plagte sich Haas mit Technik-Schwierigkeiten herum. Dazu kam die rote Flagge im ersten Freien Training von Sepang, als der Renault von Kevin Magnussen brannte. „Hier konnten wir viele Daten sammeln und den Flügel endlich besser verstehen“, berichtet Steiner.

Auch die Bremsprobleme hat das Team besser im Griff. „Aber die Leistung ist immer noch nicht zufriedenstellend“, sagt der Italiener. „Die Bremse liefert nicht konstant ab. Das braucht der Fahrer aber, um bis auf den letzten Zentimeter in die Kurve bremsen zu können.“ Im Rennen will Haas seine punktlose Serie der letzten sieben GP beenden. „Sie liegen praktisch schon auf dem Tisch. Wir müssen nur noch zugreifen“, meint Steiner.

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