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HaasF1 nominiert Ingenieure

Bekannte Gesichter bei HaasF1

Kurt Busch - Stewart-Haas - Nascar 2014 Foto: xpb

HaasF1 hat seine Schlüsselpositionen besetzt. Teamchef Guenther Steiner nominierte Dave O‘Neill als Teammanager, Rob Taylor als Chefdesigner und Ben Aganthangelou als Aerodynamikchef. Alles bekannte Gesichter.

10.03.2015 Michael Schmidt

Das neue Formel 1-Team HaasF1 nimmt Gestalt an. Obwohl der amerikanische Rennstall erst 2016 am Start stehen wird, werden die Weichen bereits jetzt gestellt. So hat HaasF1 über den Winter die Rennfabrik von Marussia in Banbury gekauft. Die 3655 Quadratmeter großen Räumlichkeiten dienen dem US-Team als Basislager in Europa. Dort bereitet HaasF1 die Autos für die Rennen vor. Der Stammsitz im amerikanischen Kannapolis, North Carolina, dient hautsächlich der Teilefertigung.

Rob Taylor Chefdesigner, Ben Agathangelou Aero-Chef

Inzwischen hat Teamchef Guenther Steiner auch die Schlüsselpositionen im Team besetzt, das am Ende rund 200 Mitarbeiter haben soll. Teammanager ist Dave O‘Neill. Er kommt von Marussia. Der Engländer arbeitet seit 1998 in der Formel 1, damals noch für das Jordan-Team.

Auch im Designbüro findet man bekannte Gesichter. Chefdesigner Rob Taylor gehörte vorher bei Jaguar, Red Bull, ToroRosso, McLaren und Marussia zur Technikabteilung. Den Posten des Aerodynamikchefs bekam Ben Agathangelou. Der Ingenieur griechischer Abstammung stieß direkt von Ferrari zu HaasF1. Er hat zusammen mit Taylor für die Amerikaner bereits ein 60-Prozent-Windkanalmodell konstruiert.

HaasF1 entsteht bei Ferrari

Ferrari und HaasF1 verbindet eine enge Partnerschaft. Sämtliche Windkanaltests finden im Windkanal von Ferrari statt. Der neue HaasF1 entsteht auf der Basis des diesjährigen Ferrari. Auch die Antriebsquelle kommt aus Maranello. Ferrari stellt für Aganthangelous Team auch eigene Aerodynamiker ab.

Die jüngsten Verpflichtungen sind erst der Anfang. "Obwohl wir bereits viel geschafft haben, ist der Weg bis zum ersten Grand Prix 2016 noch weit“, erklärt Steiner. "Unsere technische Partnerschaft mit Ferrari hat uns geholfen das Auto und die Mannschaft aufzubauen und zu entwickeln. Wir werden einen neuen und anderen Weg in die Formel 1 bestreiten. Um diese Zeit nächstes Jahr werden unsere Autos bereits die Testfahrten hinter sich haben und bereit für den Saisonstart in Melbourne sein.“

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