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VSC-Phase kam zu früh

HaasF1 verflucht Medium-Reifen

Kevin Magnussen - GP Spanien - Formel 1 - 2017 Foto: xpb 63 Bilder

HaasF1 fuhr in Barcelona mit zwei Autos auf Punktekurs. Doch die VSC-Phase kam zum falschen Zeitpunkt. Sie zwang Kevin Magnussen und Romain Grosjean zu früh auf die ungeliebten Medium-Reifen.

18.05.2017 Michael Schmidt

Am Ende kam HaasF1 mit einem blauen Auge davon. Romain Grosjean rettete den Amerikanern einen WM-Punkt. Zur Halbzeit des Rennens hatte es für HaasF1 noch besser ausgesehen. Da lagen Kevin Magnussen und Romain Grosjean in einem Fünferpulk dicht hinter Pascal Wehrlein mit klarem Blick auf Platz 7.

Doch dann kam die VSC-Phase, und die diktierte allen den zweiten Boxenstopp auf. Magnussen verlor einen Platz an Carlos Sainz, weil Wehrlein vor ihm die Partie in der Boxengasse aufhielt, der Toro Rosso aber wegen der Boxenverteilung früher aus dem Zug ausscheren konnte. Die HaasF1-Piloten mussten wie die meisten Zweistopper auf Medium-Reifen umsatteln. Teamchef Guenther Steiner ahnte schon das schlimmste: „Wir haben diesen Reifentyp schon im Training nicht zum Arbeiten bekommen. Da konnten wir nicht mal mit Sauber mithalten.“

Plattfuß wirft Magnussen aus den Punkten

Je länger das Rennen dauert, umso langsamer wurden Magnussen und Grosjean. Die härtere Reifenmischung entwickelte auf den beiden HaasF1 keinen Grip. Die Piloten des US-Rennstalls konnten nicht einmal von der Fünfsekunden-Strafe von Wehrlein profitieren. Ab Runde 55 flog Magnussen aus dem Fünfsekunden-Fenster. Und mit ihm seine Verfolger Kvyat und Grosjean.

Am Ende kam es zwischen Magnussen und Kvyat noch zu einer Kollision. „Kevin bekam wegen der Überrundung durch Ricciardo die blauen Flagge gezeigt. Dabei verlor er kurz den Schwung und wurde von Kvyat überholt. Als er kontern wollte, fing er sich einen Plattfuß ein. Es war ein normaler Rennunfall“, urteilte Steiner.

Genauso wie die Szene zwischen Sainz und Magnussen in der Boxengasse. „Wo sollte Kevin hin? Sainz hat sich am Funk nur so aufgeregt, damit die Rennleitung eine Untersuchung einleitet. Je lauter man schreit, desto größer die Chance, dass etwas passiert.“

Lieber kleine Fortschritte als große Upgrades

Das Upgrade wertet Steiner trotz der dürftigen Punkteausbeute als Erfolg. „Es hat vielleicht nicht so viel gebracht, wie es sich die Aerodynamiker in ihren kühnsten Träumen erwartet hatten, aber es war ein Schritt nach vorne. Vielleicht ist es besser, wenn die Techniker intern keine großen Ansagen machen. Das schürt bei den Fahrer Erwartungen. Wenn dann das Auto nicht gleich eine halbe Sekunde schneller ist, sind sie enttäuscht. Unser Maßstab sind unsere direkten Gegner. Und da konnten wir uns im Mittelfeld behaupten.“

Ab jetzt wird sich HaasF1 an die Ferrari-Taktik anlehnen. Lieber bei jedem Rennen ein paar Kleinigkeiten, als auf große Aero-Pakete ewig warten. „Kanada diktiert uns wieder eine größere Ausbaustufe auf, aber nur weil wie alle anderen auch unsere Aero-Spezifikation für wenig Abtrieb bringen“, sagt Steiner.

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