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Halbzeitbilanz

Silber führt

Foto: dpa 43 Bilder

Mit dem Grand Prix von England hat die Formel 1 Bergfest gefeiert. Bevor es in die zweite Saisonhälfte geht, haben wir noch einmal die interessantesten Fakten der ersten neun Rennen zusammengefasst.

17.07.2007

Die Prognosen zu Saisonbeginn waren eindeutig. Mit Kimi Räikkönen und Champion Fernando Alonso kamen eigentlich nur zwei Fahrer für den Titel in Frage. Neun Rennen später haben wir allerdings einen 22-jährigen Engländer mit komfortablen zwölf Punkten Vorsprung vor dem spanischen Titelverteidiger.

Lewis Hamilton ist nach neun Podestplatzierungen in neun Grand Prix´ sicherlich eine der Überraschungen der ersten Saisonhälfte. Überraschend ist aber auch, dass Ferrari trotz der Mercedes-Dominanz in der Punktwertung bei den schnellsten Rennrunden, den Pole Positions und den Siegen jeweils die Bestwerte hält.

Welche Fahrer hatten die meisten Ausfälle?

Die Scuderia Toro Rosso ist in dieser negativen Kategorie weit vorne. Vitantonio Liuzzu beendete nur zwei der ersten neun Rennen, Scott Speed gerade einmal drei. Auch das Schwesterteam von Red Bull war immer für einen mechanischen Defekt gut: Mark Webber und David Coulthart sahen die Zielflagge im Schnitt nur in jedem zweiten Rennen.

Welche Autos waren am zuverlässigsten?

Diese Kategorie wird eindeutig von den McLaren-Mercedes gewonnen. Die Silberpfeile können eine makellose Bilanz vorweisen: Neun Mal gingen sie an den Start und neun Mal brachten sie beide Autos in Ziel - und auch in die Punkte. Hamilton und Alonso spulten dabei jeweils 2.713 Rennkilometer ohne einen Defekt ab. Hinter Renault belegt Ferrari in dieser Statistik nur Rang drei. In den vergangenen Jahren dominierten die Italiener die Zuverlässigkeitswertung noch regelmäßig.

Wer schaffte die meisten Führungskilometer?

Auch hier steht McLaren-Nachwuchsmann Lewis Hamilton an der Spitze. Der Engländer lag insgesamt 171 Runden vorne, was einer Strecke von 754 Kilometern entspricht. Hinter dem 22-Jährigen kommt direkt Felipe Massa (725 km). Von den restlichen Teams kamen nur zwei andere Piloten in den Genuss, das Feld kurzfristig anzuführen: Heikki Kovalainen fuhr in Indianapolis fünf Runden an der Spitze, Nick Heidfeld war in Malaysia drei Runden vorne.

Wie sieht es bei den internen Team-Duellen?

Bei den Top-Teams führen aktuell die etatmäßigen Nummer 2-Fahrer die Qualifying-Duelle an. Bei McLaren stand Hamilton in neun Rennen fünf Mal vor Weltmeister Alonso. Bei Ferrari hatte Massa in sechs Zeittrainings die Nase gegenüber Kimi Raikkönen vorn. Schlecht sieht dagegen die Bilanz von Ralf Schumacher aus: Nur einmal stand er in der Startaufstellung vor Jarno Trulli. Erfolgreicher war da schon Nico Rosberg: Der Wiesbadener konnte in seiner Premierensaison Teamkollegen Alexander Wurz bereits acht Mal schlagen.


Welche Fahrer waren die besten Qualifier?

Der konstanteste Pilot im Zeittraining war bislang Lewis Hamilton. Dreimal startete er von ganz vorne und war nie schlechter als Rang vier. Die meisten Pole Positions kann allerdings Felipe Massa vorweisen: Der Ferrari Pilot startete in vier Rennen von ganz vorne, musste nach seinem Problem in Silverstone aber auch schon einmal von Platz 22 ins Rennen gehen.

Welche Piloten erzielten die schnellsten Rennrunden?

Trotz der teilweise schwachen Punktausbeute, war der Speed bei Ferrari fast immer vorhanden. Sowohl Massa als auch Raikkönen konnten jeweils in drei Rennen die schnellste Runden erzielen. Den beiden McLaren-Piloten gelang das Kunststück gemeinsam nur drei Mal.

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