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Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 3. April 2014 45 Bilder Zoom

Hamilton aggressiver mit den Reifen: Rosberg in Malaysia zu konservativ

Nico Rosberg hat mit seinen Ingenieuren analysiert, warum er in Malaysia nicht mit Teamkollege Lewis Hamilton mithalten konnte. Der Deutsche war im ersten Stint zu vorsichtig mit den Reifen umgegangen. In Bahrain sollte es wieder normal laufen.

Der erste Weg im Fahrerlager von Bahrain führt Nico Rosberg in das Büro der Ingenieure. 4 Tage hatten die Mercedes-Experten Zeit gehabt, eine Erklärung dafür zu finden, dass der Deutsche in Malaysia nicht mit seinem Teamkollegen mithalten konnte. Rosberg verlangte Antworten. Und er bekam sie.

"Wir haben heute früh eine große Analyse gemacht. Es gab verschiedene Gründe. Mein Reifendruck war zum Beispiel hinten zu niedrig. Ich war aber auch zu konservativ mit den Reifen. Das war eine außergewöhnliche Situation. Die Strecke war so schlecht - 3 Sekunden langsamer als am Freitag. Wir sind auf der Hinterachse viel herumgerutscht. Ich dachte, dass die Reifen innerhalb von 7 Runden K.O. sind."

Reifentemperaturen geben Rätsel auf

Das war aber nicht der Fall. Hamilton gaste an der Spitze richtig an, musste aber nicht dafür bezahlen. Im Gegenteil: "Obwohl ich die Reifen geschont habe, lagen meine Reifentemperaturen höher. Das sieht etwas komisch aus. Da gibt es noch ein Fragezeichen", wunderte sich Rosberg.

Das teaminterne Silberpfeil-Duell ist eines der größten Themen im Fahrerlager. Plötzlich liegen Rosberg und Hamilton an der Spitze der WM-Wertung. Das Verhältnis habe sich aber nicht durch die neue Situation verändert. "Ich muss das mal klarstellen", erklärte Hamilton. "Wir kennen uns zwar schon sehr lange und sind schon im Kart gegeneinander gefahren. Aber ich würde Nico nicht unter meine Top-5-Freunde zählen. Und er mich wohl auch nicht. Wir sind Kollegen und wir respektieren uns."
 
Auch Rosberg erwartet keinen großen Bruch. Stallregie, wie in Malaysia bei Williams gesehen, sei bei Mercedes kein Thema. "Unser Team will sehen, dass wir uns duellieren und dass wir eine gute Silberpfeil-Show bieten. Natürlich immer mit Respekt. Sie vertrauen uns. Wir haben das in der Vergangenheit gezeigt. Es geht nur ums Racing. Es gibt keine Vorgaben. Das sind wir den Fans schuldig." Ganz ohne Absprachen geht es aber nicht. "Es gibt ein paar Szenarien, wo es so etwas geben kann. Aber das sind Ausnahmesituationen", so Rosberg.

Mercedes keineswegs souverän

In Bahrain sieht Rosberg sein eigenes Auto in der Favoritenrolle: "Das ist eine Motorenstrecke. Wir haben die beste Power Unit. Das kommt uns natürlich entgegen." Ganz vor Problemen ist aber auch das Siegerteam der ersten Rennen nicht gefeit. Die späte Startzeit macht dem deutschen Piloten etwas Sorgen. "Die Erfahrungen beim Testen sind nur begrenzt zu gebrauchen. Wir fangen wieder bei Null an. Graining könnte zum Beispiel kommen, weil es so kalt ist. Das hatten wir die ganzen Zeit beim Testen nicht. Dazu kommt noch der starke Wind, der das ganze Wochenende anhalten soll."
 
Auch in Sachen Zuverlässigkeit sei Mercedes noch längst nicht bombenfest. "Hinter den Kulissen sind wir nur dabei, Probleme auszumerzen." Dabei sieht es von außen souverän aus? "Das ist überhaupt nicht der Fall", stellt Rosberg klar. "Wir sind ständig am Wurschteln und Optimieren. Das ist noch eine große Herausforderung. Es ist eine tolle Teamleistung, dass es dann nach außen so souverän aussieht."

Tobias Grüner

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xpb

Datum

3. April 2014
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