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Hamilton

"Bin auch nur ein Mensch"

Heißsporn Lewis Hamilton hat sich nach massiver Kritik gegen Arroganz-Vorwürfe gewehrt und vor dem möglicherweise WM-entscheidenden Rennen in Shanghai für Verständnis geworben.

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Foto: dpa

Ein fröhliches Konnichi Wa aus Japan. Am Fuße des berühmten Mount Fuji traf sich ... Auf dem Treppchen jubelte am Ende der gleiche Pilot wie v... Abgesehen von Sieger wurde in Japan für reichlich Abwech... Dieser Mechaniker erlaubte sich einen Scherz und pinselte... Japanisches Kulturgut: Um-die-Wette-Fotografieren. Hier das Gewinner-Motiv. Dieses Modell schaffte es nicht in die engere Auswahl. Auch WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton musste die fernöstl... Diese Rückansichten konnten sich ebenso sehen lassen. Die Fotografen ließen sich nur allzu schnell v... ... so dass die Piloten in Ruhe Zeit zum Fernsehen hatten. Auch Sebastian Vettel genoss das Programm. Timo Glock genoss lieber das große All-You-Can... Jetzt aber endlich zum Sportlichen. Der heilige Berg versteckte sich zunächst noch hinter ei... ... aus der sich im Freien Training teils heftige Nieders... Doch pünktlich zum Qualifying brach der Himmel wieder au... ... und sorgte für trockene Bedingungen auf der Piste. Lewis Hamilton kam damit am besten zurecht ... ... und sicherte sich vor Kimi Räikkönen und Heikki Kov... Damit jeder Zuschauer noch vor dem Rennen sein Foto mache... Nur Toyota-Pilot Jarno Trulli hatte sich irgendwo auf der... Nick Heidfeld und Timo Glock kümmerten sich derweil um d... Auch für Sebastian Vettel war eine ... ... der pinkfarbenen Schilderhalterinnen abgestellt. Doch der junge Heppenheimer schien nur wenig begeistert v... Als alle endlich ihre Plätze eingenommen hatten ... ... konnte das Rennen endlich gestartet werden. Räikkönen erwischte den besten Start ... ... wurde allerdings innen von Hamilton ausgebremst und n... Im Mittelfeld gab es ein großes Durcheinander ... ... mit zahlreichen Berührungen. Während Webber noch nach außen ausweichen k... Was heißt kaputtes Auto auf japanisch? Richtig... Der Schotte nahm sich danach die Zeit für eine entspan... Der komplett versammelte Fanclub aus der Heimat war aller... Auf der Strecke ging es dagegen spannend weiter. Lewis Hamilton versuchte verlorenen Boden gut zu machen ... ... und Felipe Massa zu überholen. Es blieb beim Versuch: Der Brasilianer drehte den Silberp... Zwischen Rot und Silber herrschte Gesprächsbedarf. Für die beiden Streithähne gab es eine Durchfahrtstrafe... ... wegen zu ruppiger Fahrweise. Danach fand sich Hamilton am Ende des Feldes wieder und m... Nutznießer der Aktion war der neue Führende... Für den anderen BMW von Nick Heidfeld lief es nach einem... Doch auch Kubica konnte sich nicht lange über die Führu... Nach dem ersten Boxenstopp ging Fernando Alonso am Polen ... ... und ließ sich anschließend nich... Kubica musste sich am Ende noch gegen den heranstürmende... Felipe Massa betrieb mit Rang sieben und zwei WM-Punkten ... Sebastian Vettel kam auf Platz sechs als einziger Deutsch... Vorne ließ Alonso allerdings nichts mehr anbre... ... und rollte wie schon in Singapur als Erster über die... Flankiert von Kubica und Räikkönen feierte der zweifach... Auch Teamkollege Nelsinho Piquet hatte auf Rang vier Grun... Nach zahlreichen Enttäuschungen konnte die Briatore-Trup... Nicht in Feierlaune war nach dem Rennen dagegen Sebastien... Da er sich aber immer noch die Ohren zuhält, hat er es a...

"Ich bin auch nur ein Mensch und hier und da macht jeder Mensch auch Fehler", sagte der Spitzenreiter der Formel-1-Weltmeisterschaft vor dem Großen Preis von China an diesem Sonntag. Er würde nie behaupten, dass er besser sei als irgendjemand anderes. Wenn man so im Blickpunkt stehe, sei es aber nicht leicht, immer das Richtige zu sagen, meinte der 23 Jahre alte McLaren-Mercedes-Mann.

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Kritik von Kollegen und Medien

Hamiltons aggressiver Fahrstil, aber auch sein angeblich überhebliches Auftreten sorgten in den vergangenen Wochen im Fahrerlager und in Medien für kritische Töne. Der 23 Jahre alte Engländer, der am vergangenen Sonntag nach dem deprimierenden Nuller in Japan nach Unfall, Strafe und vor allem dem Rempler von WM-Verfolger Felipe Massa im Ferrari sich erst nach heftigem Zureden von Vater Anthony den Journalisten stellte, fühlt sich missverstanden. Manchmal seien Dinge auch aus dem Kontext gerissen worden. "Dadurch haben die Leute meine Äußerungen, bei denen ich mich nicht richtig ausgedrückt habe, falsch aufgefasst", urteilte er am Dienstag (14.10.).

Konkreten Bezug auf ein Ereignis nahm Hamilton nicht. Möglicherweise spielte er auf seine Aussage nach dem Rennen in Spa-Francorchamps und dem für ihn folgenreichen Duell mit Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen an: "Wenn er nicht die Eier hat, spät zu bremsen, dann bremst er halt früher als ich." Hamilton hatte in Belgien gegen den Finnen in einer Schikane abgekürzt. Dafür hatte ihm der Internationale Automobil-Verband FIA nachträglich den Sieg aberkannt und Massa gewann am Grünen Tisch.

Aussprache in Shanghai

"Ich schaue auf die anderen Fahrer und ich will sie schlagen. Ich würde nie sagen: Ich bin besser als Du. Ich denke, dass alle diese Jungs die besten sind", sagte er nun über seine Kollegen, die es ebenfalls in die Königsklasse des Motorsports geschafft haben. Nur, dass er sie halt bezwingen und der Beste sein müsse. "So sieht das jeder Rennfahrer", erklärte der Vizeweltmeister des vergangenen Jahres, der nun erneut auf eine Nervenprobe gestellt wird.

Zuletzt in Japan gingen die Nerven mit ihm durch. Das Manöver gegen Räikkönen direkt nach dem Start bezeichnete Hamilton selbst als Fehler. Zu den Vorwürfen, er habe angeblich Toyota-Pilot Jarno Trulli (Italien) zwei Runden lang blockiert, sagte der Silberpfeil-Star noch nichts. In China solle er sich vor den Fahrern dazu äußern, heißt es. Nachdem die meisten Kollegen auf seine Start-Aktion am Fuji mit Unverständnis reagiert hatten, wird der Heißsporn wohl auch bei der Fahrerbesprechung in Shanghai mit kritischen Fragen rechnen müssen.

Autor: dpa
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