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Hamilton-Bremsdefekt in Hockenheim

Brembo und Mercedes finden Fehler

Lewis Hamilton - GP Deutschland - Crashs 2014 Foto: xpb 79 Bilder

Brembo und Mercedes haben die Ursache für den Bremsdefekt und den anschließenden Crash von Lewis Hamilton in Hockenheim gefunden. Schuld war nicht wie zunächst vermutet ein Materialfehler.

24.08.2014 Tobias Grüner

Als Lewis Hamilton vor der Sachskurve in Hockenheim die rechte vordere Bremsscheibe zu Bruch ging, schien die Sachlage klar. Experten vermuteten einen Materialfehler. Schließlich war es nicht der erste Defekt in diesem Jahr, der auf das Konto des italienischen Ausrüsters ging. Doch so einfach war es nicht, wie Brembo und Mercedes jetzt in einer offiziellen Stellungnahme zu dem Fall erklärten.

Mercedes-Bremsanlage trägt Mitschuld

Der Grund für das Versagen der Bremse sei nach eingehender Untersuchung aufgeklärt, heißt es darin. Sowohl Mercedes als auch Brembo können bestätigen, dass die Qualität des Materials der Bremsscheibe kein entscheidender Faktor gewesen sei.

"Analysen und Experimente haben gezeigt, dass die besondere Verbindung zwischen der Struktur des Bremsmaterials und der Bremsbefestigung am Mercedes W05 die Ursache für den Fehler sind", so das Statement. "Gegenmaßnahmen wurden bereits eingeleitet – sowohl an der Bremsscheiben-Geometrie als auch an der Bremsanlage, um zu verhindern, dass sich der Fehler wiederholt."

Mercedes kann wieder Brembo-Bremsen benutzen

Nach dem Unfall hatten beide Mercedes-Piloten auf der Vorderachse auf die Verwendung von Brembo-Material verzichtet und stattdessen auf Konkurrenzprodukte zurückgegriffen. Das sei nun laut Brembo nicht mehr nötig. "Die Entwicklung erlaubt es dem Team wieder Brembo Bremsscheiben in Rennen zu nutzen, wenn sie sich dafür entscheiden."

Dank der engen Beziehung zwischen Bremsenbauer und F1-Team sei die Analyse und Ursachenforschung erfolgreich abgeschlossen worden. Mercedes und Brembo wollen auch zukünftig eng zusammenarbeiten.

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