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Hamilton

Cool trotz Hitze

Foto: dpa

Trotz drückender Schwüle sieht Lewis Hamilton dem heißen Duell mit "Iceman" Kimi Räikkönen in der "Sauna" von Sepang cool entgegen. "Das Rennen vor einer Woche war die beste Vorbereitung", sagte der britische Auftakt-Sieger am Donnerstag (20.3.).

20.03.2008

Drei Tage vor dem Großen Preis von Malaysia war der McLaren-Mercedes-Mann auch auf Regen einstellt. "Ich denke, es wird ein etwas schwieriges Wochenende, aber wir sind hier, um zu gewinnen", sagte Hamilton. Laut Wetterprognosen soll es am Qualifikations-Samstag und am Renn-Sonntag Temperaturen bis 33 Grad geben - und Gewitter. "Es wird ein Überlebenskampf", prophezeite der deutsche Force-India-Fahrer Adrian Sutil.

Traktionsprobleme bei Regen

Bereits beim Auftakt in Australien, als 15 von 22 Autos nicht ins Ziel kamen, machte sich das Fehlen der Traktionskontrolle bemerkbar. Regen dürfte es den Fahrern noch schwieriger machen. "Dann gibt es noch mehr Dreher", meinte Nick Heidfeld. Der 30 Jahre alte BMW-Sauber-Pilot, der in "Down under" als Zweiter hinter Sieger Hamilton obenauf war, befürchtet: "Wenn es richtig runterkommt, könnte es unfahrbar sein."

Denn Sepang ist wegen der dort heftigen Schauer berüchtigt. "Wenn es regnet, sind die Verhältnisse hier unkalkulierbar. Dann ist sofort mit dem Safety-Car zu rechnen oder sogar einem Rennabbruch", urteilte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Auf ein weniger chaotisches Rennen an diesem Sonntag hofft Ferrari nach dem Fiasko von Melbourne. "Hoffentlich können wir die WM neu beginnen", sagte Felipe Massa.

Ferrari unter Druck

Der Brasilianer war mit seinem F2008 beim ersten von 18 WM-Läufen wie Weltmeister Kimi Räikkönen nicht ins Ziel gekommen. Beide wegen Problemen im Motorumfeld. Die Triebwerke wurden gewechselt, die Ursache gefunden. Angeblich lag es an der Kraftstoffzufuhr. Wegen der hohen Temperaturen sei ein Ventil in Mitleidenschaft gezogen worden. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das Problem gelöst haben - in beiden Autos", versicherte Massa.

Das wird auch nötig sein, wenn die "Roten" nicht in den ersten beiden Rennen gleich völlig hinterherfahren wollen. Hamiltons Vorsprung auf Räikkönen beträgt sieben Punkte. Ist der Herausforderer also bereits der Gejagte? "Er ist der Weltmeister. Er ist der, den ich hier schlagen will", stellte Hamilton klar. Der Champion hat gute Erinnerungen an die Strecke unweit der malaysischen Metropole Kuala Lumpur: Am 23. März 2003 gewann Räikkönen dort sein erstes Formel-1-Rennen in einem McLaren-Mercedes.

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