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Formel 1: Disqualifikation von Lewis Hamilton

FIA widerspricht McLaren

Foto: dpa 36 Bilder

Wenige Stunden nach der Disqualifikation von Lewis Hamilton hat die FIA die Begründung für das Urteil nachgeliefert. Danach sollen sowohl der Fahrer als auch Team Manager David Ryan gelogen haben.

03.04.2009 Tobias Grüner

Eine Stunde nach dem Rennen in Melbourne wurden die betroffenen Personen von den FIA-Stewards zur Anhörung gebeten. Wichtigste Frage: Ließ Hamilton Trulli nach dessen Ausritt absichtlich wieder passieren und gab das Team die Aufforderung zu diesem Manöver? Sowohl der Pilot als auch Team Manager David Ryan sollen laut FIA übereinstimmend verneint haben, dass es eine derartige Aufforderung vom Kommandostand gab.

Funkverkehr widerlegt Aussage

Dieses wurde aber nun durch die Auswertung der Funkaufzeichnungen widerlegt. "Der Funkverkehr zwischen Fahrer und Team enthält zwei ausdrückliche Anweisungen, den Toyota vorbeizulassen", so das Ergebnis der FIA. Als Beweis lieferte die Regelbehörde eine Mitschrift der betreffenden Passage: "Lewis, Du musst den Toyota durchlassen. Lass den Toyota jetzt vorbei", so die wörtliche Aufforderung vom Kommandostand.

Erst nach dieser Anweisung kam ein erneuter Funkspruch an Hamilton, er solle noch einen Moment abwarten, bis die Sache mit der Rennleitung geklärt sei. Da hatte der Weltmeister den Platztausch allerdings schon vollzogen.

Keine Anweisung, keine Absicht

Hamilton soll in der FIA-Anhörung aber nicht nur bestritten haben, dass es eine Anweisung zum Verlangsamen gab. Er habe laut FIA in der Befragung zunächst sogar bestritten, Trulli überhaupt absichtlich vorbeigelassen zu haben. Die FIA wurde bereits stutzig, als der Pilot selbst nach dem Rennen gegenüber Journalisten den absichtlichen Platztausch zugegeben hatte.

Als ersten Kommentar auf das Urteil hatte Teamchef Martin Whitmarsh diesen Sachverhalt noch etwas anders dargestellt. Seines Wissens nach, sei die Frage nach einer Teamanweisung zum absichtlichen Platztausch in der Anhörung nie gefallen. Trotzdem nahm der Rennstall die Schuld auf sich und akzeptierte die Strafe.

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