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Hamilton frustriert von Technik-Pannen

Fünfter Turbolader und MGU-H verbaut

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Österreich - Spielberg - 30. Juni 2016 Foto: sutton-images.com 73 Bilder

An Lewis Hamiltons Mercedes wird im neunten von 21 Rennen der fünfte Turbolader und die fünfte MGU-H verbaut. Hamilton rätselt, warum die Technik-Misere vor allem ihn trifft.

30.06.2016 Bianca Leppert

In Monaco und Kanada holte Lewis Hamilton die ersten beiden Siege der Saison, aber schon in Aserbaidschan schlug Nico Rosberg wieder zu. In der Weltmeisterschaft steht es 141 zu 117 für den Deutschen. Und die Chancen, den Rückstand schnell zu verkürzen, schwinden für Hamilton schon alleine deshalb, weil beim Grand Prix von Österreich der fünfte Turbolader und die fünfte MGU-H verbaut wurde. Benötigt man eine weitere neue Version dieser Komponenten, muss er eine Startplatzstrafe in Kauf nehmen.

Andere Mercedes-Fahrer nicht betroffen

„Vor dieser Saison war die Zuverlässigkeit nie ein großes Thema“, sagt Hamilton. „Dieses Jahr ist es anders. Ich habe keine Erklärung dafür. Von insgesamt acht Fahrern bin ich der Einzige, die anderen haben kein Problem.“

Mit welcher Einstellung fährt man da noch über die Hälfte der Saison? „Du musst es so legen, dass du die Strafe dort in Kauf nimmst, wo du noch am ehesten aufholen kannst. Du musst trotzdem mit der Einstellung ins Rennen gehen, dass du gewinnen kannst.“ Weil zwei Turbolader und zwei MGU-H komplett beschädigt sind, muss der Brite mit drei Turboladern und drei MGU-H auskommen, wenn er keine Startplatzstrafe kassieren will.

Funkverbot sorgt noch für Gesprächsbedarf

Über die Knopf-Verwirrung in Baku rund um das falsch kalibrierte Motorprogramm will er schon gar nicht mehr sprechen. „Es war das erste Mal, dass diese Motoreinstellung vor dem Rennen aktiviert wurde, sonst passierte das erst im Rennen“, erklärt Hamilton. „Man hat mir gesagt, das sollte nicht mehr vorkommen. Ich habe deshalb auch nicht mehr nachgeforscht.“

Stallrivale Nico Rosberg löste das Rätsel schneller, sieht es aber auch ganz entspannt. „Wir wollten mit dem Funkverbot weg von der Perfektion“, meint er. „Das hat geklappt. Vorher wurden wir ja als Marionetten bezeichnet. Das Ziel dieser Regeln war es ja, dass wir als Fahrer so eine Situation managen können.“

Rosberg mit zwei Siegen in Österreich

Abgesehen von seinem Vorsprung in der WM spricht auch die Statistik beim GP Österreich für den 31-Jährigen, der vor drei Tagen Geburtstag feierte: Er sicherte sich in den letzten beiden Jahren den Sieg in der Steiermark. „Es ist nicht so, dass mir die Strecke besonders liegt. Alle fangen bei Null an. Und es wird sicher schwierig, denn hier geht es meistens enger zu.“

Einen Unterschied macht der neue Asphalt. Laut Rosberg eine Änderung, die großen Einfluss haben könnte. „Wir haben extra einen Mann da draußen, der sich damit beschäftigt. Wir passen auch das Setup an. Ich werde mir das bei meiner Jogging-Runde auch mal anschauen. Von der DTM haben wir ein paar Daten erhalten. Aber ich denke, es ist eine unserer großen Stärken, uns schnell anzupassen.“

Zu einem neuen Vertrag konnte er immer noch nichts sagen. „Ich bin nicht in Eile. Es hat sich nichts geändert. Ich bin mir sicher, es warten hier noch einige Jahre auf mich.“

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