Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1: Lewis Hamilton in Malaysia

"Wenn einer aufholen kann, dann wir"

Lewis Hamilton Foto: McLaren 61 Bilder

Es ist die Preisfrage vor dem Start zum GP Malaysia: Wie weit kommen die Superstars Alonso, Massa, Hamilton und Button von ihren schlechten Startplätzen nach vorne? Die Geschichte zeigt, dass sogar ein Sieg möglich ist.

04.04.2010 Michael Schmidt

Es ist eine der kuriosesten Startaufstellungen der letzten Jahre. Vier Superstars starten beim GP Malaysia von ganz hinten. Jenson Button führt das Quartett auf Rang 17 an. Gefolgt von Fernando Alonso (19), Lewis Hamilton (20) und Felipe Massa (21). Rein theoretisch ein aussichtsloses Unterfangen, wenn einer der vier Herren vom Sieg träumen sollte. Doch aufgepasst. Die Geschichte kennt Beispiele, wo solche Husarenstücke bereits gelungen sind.

McLaren mit Erfahrung bei Aufholjagden

Spitzenreiter ist John Watson. Der McLaren-Pilot gewann 1983 in Long Beach vom 22. Startplatz. Rubens Barrichello startete seinen Durchmarsch beim GP Deutschland 2000 von Rang 18. Michael Schumachers Aufholjagd zum Sieg beim GP Belgien 1996 begann von Platz 16. Berühmt wurde auch der Sieg von Kimi Räikkönen 2005 in Suzuka. Der Finne fuhr als 17. los und kam als Erster ins Ziel. Auf dieses Ergebnis beruft sich auch McLaren-Chef Martin Whitmarsh. "Unsere Autos standen 2005 in Japan auf den Startplätzen 17 und 18. Und Kimi hat das Rennen für uns gewonnen. Es ist also möglich."

Das glaubt auch Lewis Hamilton. "Wenn es jemanden gibt, der einen Rückstand aufholen kann, dann wir. Unser Auto fühlte sich bei den Trainingssitzungen auf dieser Strecke sehr stark an, und wir sind extrem schnell auf der Geraden. Der Grand Prix in Melbourne hat gezeigt, dass Überholen möglich ist." Jenson Button ist vorsichtiger: "Bei einem normalen Rennen wird es schwierig, an die Spitze zu fahren. Wir brauchen schon verrückte Bedingungen, was hier in Malaysia ja vorkommen kann." Anmerkung: Dann darf ihn sein Team aber nicht so im Stich lassen wie im Training.

Ferrari bleibt realistisch

Die Ferrari-Fahrer geben sich bei der Beurteilung ihrer Chancen pessimistischer. Felipe Massa beschwört Schadensbegrenzung: "Wir werden versuchen, ein paar Punkte abzuholen." Buttons Hoffnung auf ein Wetterchaos sieht der Brasilianer mit gemischten Gefühlen: "Das kann die Reihenfolge auf den Kopf stellen, doch du kannst bei solchen Bedingungen auch leicht von der Strecke fliegen, besonders wenn man mitten im Feld kämpfen muss."

Fernando Alonso bleibt Realist. "Wir müssen schon unser Bestes geben, um am Ende in den Punkten zu landen." Dabei hat der Spanier Erfahrung mit Aufholjagden. Bei dem denkwürdigen GP Japan 2005 kämpfte sich Alonso von Platz 16 auf drei vor.

Umfrage
Freuen Sie sich über die Pleite der Top-Teams Ferrari und McLaren?
Ergebnis anzeigen
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden