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Hamilton behindert Grosjean

Rettet Heim-Faktor Hamilton vor Strafe?

Romain Grosjean - Haas - Formel 1 - GP England - 15. Juli 2017 Foto: sutton-images.com 50 Bilder

Lewis Hamiltons Pole Position stand erst 40 Minuten nach Trainingsende fest. Die Sportkommissare verzichteten darauf, Hamilton dafür zu bestrafen, Romain Grosjean behindert zu haben.

15.07.2017 Michael Schmidt 8 Kommentare

Um 14.06 Uhr fuhr das letzte Auto im Q3 über die Ziellinie. Da stand die Reihenfolge fest. Lewis Hamilton vor Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel. Doch Hamilton musste noch 40 Minuten lang zittern. Die Sportkommissare untersuchten eine Szene zu Beginn des Q3. Da war Romain Grosjean am Ende seiner ersten schnellen Q3-Runde im Streckenabschnitt Vale auf Hamiltons Mercedes aufgelaufen. Der Haas F1-Pilot musste die Kurve früher anbremsen als gewollt und kam schlechter aus der Kurve, die im dritten Gang genommen wird.

Grosjean beschwerte sich gleich lautstark am Funk. „Hamilton hat mich behindert.“ Die Rennleitung notierte den Fall und übergab ihn an die Sportkommissare. Die fällten um 14.46 Uhr folgendes Urteil. „Die Sportkommissare haben Videoaufnahmen und Telemetriedaten untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Grosjean nicht durch die Präsenz des Mercedes von Hamilton behindert wurde. Deshalb gibt es keine weiteren Maßnahmen.“

Grosjean verlor dreieinhalb Zehntel

Romain Grosjean - Haas F1 - Formel 1 - GP England - 15. Juli 2017 Foto: sutton-images.com
Romain Grosjean polterte gegen Lewis Hamilton.

Romain Grosjean machte der Freispruch wütend. „Lewis hat mich mindestens einen Platz gekostet. Er gehört bestraft.“ Der Franzose monierte, dass man die Großen immer laufen lässt, während man die Kleinen hängt. Haas F1-Teammanager Dave O‘Neill rechnete vor: „Der Abstand der beiden Autos betrug ungefähr 25 Meter. Romain hat in dieser Kurve dreieinhalb Zehntel verloren, weil er nicht optimal einlenken konnte und schlecht rauskam. Hamilton war in einer Aufwärmrunde, Romain auf einer schnellen. Es gab keinen Grund für Lewis, so langsam zu fahren.“
 Tatsächlich sieht man vor dem Mercedes mit der Startnummer 44 kein anderes Auto, zu dem Hamilton Platz hätte schaffen müssen. Möglicherweise hat die langsame Fahrweise mit dem optimalen Aufwärmen der Reifen zu tun. Ein bisschen Heim-Bonus war da wohl im Spiel, dass Hamilton ganz ohne Strafe davon kam. Eine Verwarnung wäre die Aktion wert gewesen.

Mercedes-Teammanager Meadows sah keinen Grund für eine Bestrafung: „Grosjean hatte ja noch einen Versuch. Da hat er sich nur um ein Zehntel verbessert. Um Vandoorne zu schlagen hätte er sich gegenüber seiner ersten Zeit um zweieinhalb Zehntel verbessern müssen. So schlecht kann also die erste Runde nicht gewesen sein, in der er angeblich behindert wurde.“ Guenther Steiner erklärte: „Beim zweiten Versuch gab es ein kleines Aerodynamikproblem. Außerdem hat sich Romain in Kurve 3 verbremst.“

Hamilton devot, Wolff angriffslustig

Lewis Hamilton spielte ausnahmsweise nicht den starken Mann: „Ich muss mir erst das Replay anschauen. Wie alle habe ich versucht, Platz zu schaffen zum Vordermann. Hinter mir war einer der Force India, der aber dann in die Boxen abgebogen ist. Dahinter war frei. Als ich aufs Gas gegangen bin, habe ich plötzlich im Rückspiegel ein Auto gesehen. Ich wollte so schnell wie möglich davonkommen. Sollte ich Grosjean tatsächlich im Weg gestanden sein, möchte ich mich bei ihm entschuldigen.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff fand härtere Worte für die Vorwürfe aus der Richtung von Grosjean. „Es gibt Fahrer, die sich immer beschweren. Und Grosjean hat gerade dort weitergemacht. Er soll besser vor seiner eigenen Türe kehren. Und wenn ich mir seine bisherige Bilanz auf der Strecke anschaue, dann soll er froh sein, dass er Formel 1 fährt.“

Neuester Kommentar

Pändabar
Dass Hamilton immer unbestreift beleibt,Kannst du uns jetzt sagen,warum man Vettel bei 3 übler Vergehen wie seiner Beschimpfung über Rennenleiter,seiner illegalen Platzierung in Singapur und seiner Attacke gegen Hamilton keine Strafe bekommen hat?

Biyao 17. Juli 2017, 15:04 Uhr
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