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Technische Probleme bei McLaren

Hamilton lässt sich nicht unterkriegen

Formula 1 Grand Prix, Korea, Sunday Race Foto: xpb 73 Bilder

McLaren hätte nach dem Grand Prix Japan auch gerne in Korea gewonnen. Mehr als Platz zwei und vier war aufgrund technischer Probleme aber nicht drin. Teamchef Martin Whitmarsh lobte besonders Hamilton.

16.10.2011 Bianca Leppert

Die Pole-Position war für Lewis Hamilton die Einladung für einen Sieg. Der McLaren-Pilot überzeugte am Start, musste sich aber wenige Kurven später Sebastian Vettel geschlagen geben. Auch beim Restart nach der Safety Car-Phase kam Hamilton nicht mehr an Vettel ran. Zu dieser Zeit kämpfte er bereits mit starkem Untersteuern.

Packendes Duell bis zur letzten Runde

Der Druck von Mark Webber in den letzten Runden setzte ihm weiter zu. In Runde 31 hatte Webber bis auf eine halbe Sekunde auf Hamilton aufgeschlossen. Nach dem Boxenstopp der beiden in Runde 33 dauerte das Duell der beiden bis zur Fahrt über die Ziellinie. "Aus irgendeinem Grund wurde das Auto vorne immer schlechter. Es hat ständig blockiert beim Bremsen", sagte Hamilton. "Ich habe den Frontflügel so steil gestellt, wie es nur ging. Das ist eigentlich nicht üblich."

Teamchef Martin Whitmarsh lieferte nach dem Rennen einen Teil der Erklärung. Das Auto hatte vorne zehn Punkte Abtrieb verloren, was die Reifen noch mehr abnutzen ließ. Zusätzlich machte Webber immer mehr Druck von hinten. Als noch 20 Runden zu fahren waren, glaubte Whitmarsh nicht mehr daran, dass Hamilton sich über Wasser halten könne. "Ich sagte ihm vor dem Rennen sei relaxt", meint Whitmarsh. "Er war sehr entschlossen. Als Rennfahrer kann er unglaublich damit zufrieden sein, was er hier an diesem Wochenende geleistet hat. Er wird nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein. Aber das lag an seinem Auto, das ein Problem hatte. Er ist ein fantastischer Junge."

Keine Selbstzweifel bei Hamilton

Obwohl Hamilton noch immer nicht wirklich befreit wirkte, stellte er klar, dass er nicht an sich zweifle. "Ich habe das Vertrauen des Teams. Nun hoffe ich auf bessere Ergebnisse", sagte er. "Ich bin froh, dass ich keine Strafe bekommen haben und auf der Strecke geblieben bin." Webber lobte ihn für den fairen Kampf auf Augenhöhe. Selbst mit dem unterlegenen Auto zeigte Hamilton seinen Ehrgeiz und seine Leidenschaft für den Sport und dachte nicht daran, aufzugeben.

"Wir mögen es natürlich nicht, nicht zu gewinnen", schmunzelt Whitmarsh. "Aber es war ein gutes Rennen, vor allem von Lewis. Wir müssen nun herausfinden, aus welchem Grund wir nicht so gut waren wie gedacht."

Herzklopfen am Kommandostand

Auch Jenson Button kämpfte mit zu wenig Abtrieb an der Vorderachse und kam deshalb nicht über Rang vier hinaus. Allerdings lief für den Briten bereits die erste Runde nicht nach Plan. Button fiel vom dritten auf den sechsten Platz zurück. Letztlich konnte er die beiden Ferrari immerhin noch hinter sich lassen. Nur als er sich mit Nico Rosberg in der Boxengasse duellierte, machte er seinen Chef etwas nervös. "Es war ziemlich robust und ziemlich interessant", meint Whitmarsh und lacht. "So sollte das sein."

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