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Lewis Hamilton

Chassis-Tausch nach Kabelbruch

Lewis Hamilton Foto: McLaren 33 Bilder

Das McLaren-Team hat nach dem zweiten freien Training das Chassis von Lewis Hamilton gewechselt. Ein defektes KERS-Kabel hatte große Auswirkungen. Auch Mark Webber musste zittern. Bei Red Bull sind Frontflügel in Singapur Mangelware.

26.09.2009

Als ob die Nächte in Singapur nicht schon lang genug sind, mussten die McLaren-Mechaniker nach den beiden ersten Trainingssitzungen noch eine Extra-Schicht einlegen. Bei Lewis Hamilton musste das komplette Chassis des MP4-24 ausgetauscht werden.

Kleiner Fehler mit großer Wirkung

Dabei lag der Fehler weder an einem Crash des Piloten noch an Produktionsmängeln an der Carbonhülle. Ein kleiner Fehler im elektrischen System hatte große Auswirkungen. "Das Erdungskabel für unser KERS-System läuft im hinteren Teil quer durchs Auto", erklärte Teamchef Martin Whitmarsh. Leider stellte sich nach dem Training heraus, dass besagte Stromleitung defekt war.
 
Leider hängen an dem Kabel noch viele weitere wichtige Leitungen. Um das Problem zu reparieren, hätte man alles mühsam ausbauen müssen. "Das wäre zu kompliziert geworden. Deshalb haben wir uns entschieden, gleich das ganze Chassis zu tauschen", begründete Whitmarsh den drastischen Schritt.
 
Für Hamilton bleibt die "Reparatur" ohne Folgen. Auf den Tausch eines Chassis steht im Gegensatz zu Getriebe oder Motoren keine Strafe der FIA. Auch auf seine Chancen im Qualifying sollte die Aktion keine negativen Auswirkungen haben.

Red Bull-Ersatzflügel kommt rechtzeitig

Auch bei Mark Webber mussten die Mechaniker etwas länger bleiben. Der Australier verlor in der Zielkurve die Gewalt über sein Auto und krachte frontal in die Boxenmauer. Am Abend war noch nicht sicher, ob man rechtzeitig einen neuen Flügel aus der Fabrik in Milton Keynes nach Singapur bringen konnte. Heute gab das Team Entwarnung. Der Flügel ist da.
 
Allerdings ist es wirklich das letzte Exemplar, dass am Morgen per Luftfracht eingetroffen ist. Sollten sich Webber oder Vettel im dritten Training oder im Qualifying erneut den Frontflügel beschädigen, müssten sie mit einem alten Exemplar ins Rennen gehen. Erst vor dem Rennen in Singapur hatte die Design-Abteilung um Adrian Newey ein neues Aero-Paket geschnürt, das bereits in den ersten Trainings deutliche Vorteile vor allem in langsamen Kurven bewies.

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