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Hamilton und Button

McLaren warnt vor starken Lotus

Romain Grosjean - Lotus - Formel 1 - GP Monado - 24.Mai Foto: xpb 92 Bilder

Jenson Button hat zwar die schnellste Zeit im Freien Training am Donnerstag gesetzt, als Favorit auf die Pole Position sieht sich der McLaren-Pilot aber nicht. Der Brite glaubt, dass zehn Fahrer Chancen auf den Spitzenplatz haben. Am stärksten schätzt er die Konkurrenz von Lotus ein.

24.05.2012 Tobias Grüner

Gibt es im sechsten Rennen das sechste unterschiedliche Siegerauto? Wenn es nach den beiden McLaren-Piloten geht, dann ist die Chance gut, dass entweder Kimi Räikkönen oder Romain Grosjean nach dem Grand Prix zur Übergabe des Siegerpokals in die Fürstenloge geladen werden. Im Training hinterließ Grosjean mit zwei zweiten Plätzen einen starken Eindruck.

Lotus unter allen Bedingungen schnell

"Der Lotus sieht verdammt schnell aus", zeigte sich auch Lewis Hamilton beeindruckt. "Normalerweise sollten sieben Zehntel zwischen den beiden Reifenmischungen liegen. Jenson war aber nur vier Zehntel vor Grosjean."

Auch Teamkollege Jenson Button blickte mit Sorgenfalten auf das Zeitentableau." Immer wenn die rausgehen, sind die vorne dabei. Deshalb glaube ich, dass der Lotus momentan das Auto ist, das es zu schlagen gilt. Die Rundenzeit von 1:16.1 Min. ist verdammt stark auf den harten Reifen. Wir müssen einfach versuchen, dranzubleiben."

Zehn Fahrer im Kampf um Pole Position

Ganz genau einschätzen können die beiden Engländer das Kräfteverhältnis aber nicht. Hamilton stochert im Trüben: "Ich weiß nicht, was Red Bull treibt, aber die sind eigentlich immer gut. Auch Ferrari sieht schnell aus. Fast jeder hat die Chance, am vorderen Ende zu stehen. Man muss einfach alles hinbekommen." Button fügt an. "Zehn verschiedene Piloten haben die Chance auf die Pole Position. Es muss alles passen."

Bei McLaren sieht man sich selbst noch nicht ganz vorne. Trotz seiner Bestzeit gibt sich Button nur vorsichtig optimistisch. "Ich denke, wir können noch mehr rausholen. Ich bin aber einigermaßen zufrieden. Wir haben kein generelles Problem und wissen, wo wir hin müssen. Die Balance war gut. Wir hatten auch keine Schwierigkeiten, Hitze in den Reifen zu bekommen. Wir müssen uns nun Schritt für Schritt steigern."

Fragezeichen hinter Longrun-Pace

Im dritten Training am Samstag steht aber noch viel Arbeit an. Durch den Regen wurde das Trainingsprogramm bei allen Teams über den Haufen geworfen. Mit viel Sprit war kaum jemand im Feld unterwegs. "Niemand konnte heute einen Longrun fahren. Es wird für alle eine große Überraschung werden, wie sich die Reifen über die Distanz verhalten", prophezeit Hamilton.

Dazu kommt auch am Samstag die Gefahr von Schauern. "Monaco im Regen ist immer relativ rutschig. Da ist es egal, wie viel Wasser auf der Strecke steht. Auch wenn es nur etwas feucht ist, fühlt es sich an wie auf Eis", erklärt Hamilton. "Wenn man Temperatur in die Reifen bekommen hat, geht es einigermaßen. Aber im Trockenen gefällt es allen Piloten deutlich besser."

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