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Hamilton verfehlt Rosbergs Bestzeit

Ein Wunsch? "Mehr Runden bitte"

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1-Test - Barcelona - 27. Februar 2015 Foto: xpb 20 Bilder

Mercedes macht jetzt ernst. Gestern Nico Rosberg, heute Lewis Hamilton. Der Engländer verfehlte die Bestzeit seines Teamkollegen um zwei Zehntel. Er begründete die Differenz mit einer langsameren Strecke. Außerdem war sein Auto mit einer anderen Aerodynamik bestückt. Auch in der Rundenzahl hinkt Hamilton hinter Rosberg her.

28.02.2015 Michael Schmidt

Für Lewis Hamilton sind die Wintertestfahrten beendet. Er schloss sie mit einer Tagesbestzeit ab. Seine Runde von 1.23,022 Minuten auf weichen Reifen lag um 0,23 Sekunden über der bislang schnellste Barcelona-Runde von Nico Rosberg. Der Teamkollege erzielte am Freitag eine Zeit von 1.22,792 Minuten. Ebenfalls auf weichen Reifen. Allerdings mit einer anderen Aerodynamik-Konfiguration. Er hatte die neuen Bremsbelüftungen an Bord. Sie sollen auf dem Papier zwei Zehntel wert sein.

Allerdings brauchte Rosberg einen ganzen Tag, das richtige Setup für die letzte Aero-Spezifikation zu finden. Und war am Ende immer noch nicht zufrieden. "Die weichen Reifen haben das mit ihrem Grip kompensiert." Prinzipiell ist die letzte Version schneller. Doch dafür müssen die Ingenieure neue Wege bei der Abstimmung austüfteln. Deshalb wurde Hamilton auf einen Vergleichtest mit den alten Bremsbelüftungen geschickt. Der Umbau dauerte drei Stunden. Hamilton führte die Zeitdifferenz auch auf die Strecke zurück: "Sie war heute langsamer. Gegenüber dem ersten Tag gut eine halbe Sekunde."

"44" bedeutet Hamilton mehr als die "1"

Im Prinzip war Hamilton mit den Wintertests zufrieden. "Wir haben ein großartiges Auto." Sein einziger Wunsch: "Mehr Runden bitte." Nach Runden liegt Hamilton jetzt schon hinter seinem Stallrivalen, obwohl Rosberg noch einen ganzen Tag Zeit hat, seine Bilanz aufzubessern. Rosbergs Kilometerstand liegt bei 2.774, der von Hamilton nur bei 2.433. Der Weltmeister wurde dabei ein bisschen mehr von Defekten heimgesucht. Ein Grund zur Sorge? "Du bist in Bezug auf die Standfestigkeit nie hundertprozentig zuversichtlich. Wir haben das Bestmögliche getan. Besser du hast bei Testfahrten einen Defekt als beim Rennen."

Ansonsten wünscht sich Hamilton für die Saison einen Gegner von einem anderen Team. "Das ist interessanter als nur gegen den Teamkollegen zu kämpfen." Über seine angebliche 150 Millionem-Pfund Forderung an Mercedes konnte er nur lachen: "Ich habe zu Toto gesagt: Gib mir bitte das Geld." Der Titelverteidiger erklärte auch, warum er an seiner Startnummer 44 festhält, obwohl er doch als Weltmeister die "1" hätte nehmen können: "Die Nummer 1 haben schon viele gehabt. Die 44 noch niemand. Es war die Startnummer, mit der ich meine erste Meisterschaft gewonnen habe. Sie bedeutet mir mehr als die 1."

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