Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Hamilton

WM-Titel fest im Visier

Foto: dpa

Update ++ Ferrari lässt die Muskeln spielen, doch WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton ist bereit für die Kraftprobe. "Ich will die WM gewinnen, was immer es kostet", sagte der McLaren-Mercedes-Pilot am Donnerstag (4.9.) in Spa-Francorchamps.

04.09.2008

Seine roten Titelrivalen Felipe Massa und Kimi Räikkönen wollen indes mit einem Doppelerfolg beim Großen Preis von Belgien am Sonntag den Druck auf den Silberpfeil-Star erhöhen. "Wir waren im letzten Jahr auf Platz eins und zwei und wollen das wiederholen", erklärte Massa, der in der WM nur sechs Zähler hinter Hamilton (70) liegt. Der Brite aber sieht sein Team im Saisonendspurt im Vorteil. "Ich denke, wir haben das bessere Paket", sagte der 23-Jährige.

Motorenprobleme überwunden

Doch auch Ferrari wähnt sich in einer Position der Stärke. Massa beeindruckte zuletzt beim Sieg in Valencia, Weltmeister Räikkönen hat auf der "Ardennen-Achterbahn" von Spa die vergangenen drei Rennen gewonnen. Der Finne ist fest entschlossen, mit einem weiteren Sieg am Sonntag (7.9.) wie schon im Vorjahr seine letzte Chance im WM-Kampf zu nutzen. "Das ist das Rennen, auf das ich gewartet habe", sagte der 29-Jährige, der 13 Punkte hinter Hamilton zurückliegt. Im vergangenen Jahr hatte Räikkönen in den letzten beiden Rennen sogar 17 Punkte Rückstand noch aufgeholt.

Zusätzliche Zuversicht verleihen der Scuderia vor dem 13. von 18 Saisonrennen die angeblich erfolgreichen Überstunden in der Motorenabteilung. Nachdem in Ungarn Massas Aggregat in Rauch aufging und in Valencia Räikkönen das gleiche Schicksal ereilte, seien nun die Probleme bewältigt, versicherte Teamchef Stefano Domenicali. "Wir wissen, was es war und ich bin sicher, wir haben es gelöst", meinte auch Räikkönen.

Strecke fordert ganzen Mann

Hamilton aber lässt sich von den selbstbewussten Tönen aus dem Ferrari-Lager nicht beirren. "Ich lasse mich von gar nichts ablenken", betonte der 23-Jährige. Zwar war der rote Renner zuletzt das klar schnellere Auto, doch die Silbernen setzen in Belgien voll auf Sieg. "Klar ist, dass wir gewinnen wollen", formulierte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug die Zielvorgabe.

Bei seinem Vorzeige-Piloten Hamilton ist die Vorfreude auf die mit 7,004 Kilometern längste Strecke des Formel-1-Kalenders deutlich spürbar. "Das ist der beste Kurs der Welt", urteilte der Vize-Weltmeister und ist sich damit wohl mit der Mehrheit im Fahrerfeld einig. "In Spa sieht man den ganzen Mann", beschrieb Haug den Reiz des Kurses, der die längste Vollgas-Passage des Jahres bereithält.

Heidfeld will Regen

Die Silberpfeile und Ferrari gehen auf der belgischen Berg-und-Talbahn zwar wieder einmal als klare Favoriten an den Start, doch wie schon so oft könnte das wechselhafte Wetter in den Ardennen alle Prognosen über den Haufen werfen. "Mich würde es nicht stören. Ich mag es, im Regen zu fahren", sagte BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher benötigt nach zuletzt schwachen Resultaten im Kampf um das BMW-Cockpit für 2009 dringend eine Trendwende. Seiner schwierigen Situation ist sich der 31-Jährige voll bewusst: "Ich setze mich selbst mehr unter Druck, als es jeder von außen könnte."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden