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Hamilton zu Rosberg-Duell

"Sehe keinen Redebedarf"

Mercedes - GP USA 2015 Foto: xpb 75 Bilder

Lewis Hamilton hat sich in Mexiko zum Duell mit Nico Rosberg in der ersten Kurve von Austin geäußert. Im Gegensatz zum Teamchef Toto Wolff gibt es keinen weiteren Redebedarf zu der Szene. Auch von Schützenhilfe für Rosberg im Kampf um Rang 2 in der Fahrer-WM hält er nichts.

29.10.2015 Tobias Grüner

Der Kampf um die Führung in der ersten Kurve beim GP USA ging im ganzen Jubel um den Titelgewinn von Lewis Hamilton etwas unter. Toto Wolff wollte das Thema nach dem Rennen nicht kommentieren, kündigte aber an, die Situation noch einmal intern zu besprechen. Der Österreicher bewertete das Überholmanöver von Hamilton als "zu hart".

Hamilton hat nichts zu sagen

Hamilton selbst wollte in Mexiko nichts davon wissen. "Wir haben noch nicht darüber gesprochen. Ich glaube auch nicht, dass das notwendig ist", erklärte der neue und alte Champion trotzig. Er halte nicht viel davon, solche Szenen aus vergangenen Rennen noch einmal zu diskutieren. Für ihn sei die Angelegenheit abgeschlossen.

Auf Nachfrage äußerte der Brite dann aber doch Verständnis dafür, dass es Klärungsbedarf geben könnte: "Ich bin in jeder Lebenslage locker. Ich habe keine Probleme. Aber Toto will vielleicht sehen, was Nico darüber denkt um Spannungen im Team zu vermeiden. Wir gehen da sehr transparent vor. Von meiner Seite gibt es aber nichts mehr zu sagen." Rosberg wollte sich zu den Aussagen Hamilton übrigens nicht äußern.

Hamilton wird Rosberg nicht helfen

Auch den Kappenwurf im Vorraum zum Podium nach dem Rennen, der bei den Fans zu vielen Diskussionen geführt hat, wollte Hamilton nicht groß diskutieren. Der Sieger hatte Rosberg die Mütze mit der Nummer 2 herübergeschmissen. Worauf Rosberg die Kappe zurückfeuerte. "Die ganze Angelegenheit ist einfach nur lustig", grinste Hamilton die Fragen weg.

Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft stellt sich auch die Frage, ob Hamilton seinem Teamkollegen helfen würde, Platz 2 in der Fahrerwertung zu sichern. Drei Rennen vor Schluss liegt Sebastian Vettel 4 Punkte vor Rosberg. Doch Hamilton wiegelte ab: "Das Team hat mich nicht gefragt, ob ich ihn unterstütze. Ich bin hier, um Rennen zu gewinnen. Dem Team ging es vor allem darum, die Meisterschaft zu sichern. Es gibt somit keinen großen Anreiz dafür ihm zu helfen. Aber mal sehen, was Toto dazu sagt."

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