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Hat Renault ein Problem?

Motorschaden stoppt Ricciardo

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1 - Testfahrten - Bahrain International Circuit - Dienstag - 18.4.2017 Foto: sutton-images.com 89 Bilder

Daniel Ricciardos Testtag in Bahrain endete nach 45 Runden mit einem Motorschaden. Für Renault war Bahrain ein teures Wochenende. Zwei Motorwechsel vor dem dritten WM-Lauf, einer während des Trainings, zwei am ersten Testtag.

18.04.2017 Michael Schmidt

Daniel Ricciardo rangiert am ersten Testtag an dritter Stelle. Mit 1.32,349 Minuten war der Australier trotz 45 Grad auf dem Asphalt eine Sekunde schneller als auf seiner schnellsten Runde im Rennen, sieben Zehntel besser als in der ersten Trainingssitzung und fünf Zehntel als im dritten Training. Die fanden unter vergleichbar heißen Temperaturen statt.

Der Tag begann für Ricciardo mit Aero-Tests. Danach probierten die Red Bull-Ingenieure unterschiedliche mechanische Einstellungen aus. Die Probleme des RB13 liegen nicht nur im aerodynamischen Bereich. „Wir haben das Auto stärker umgebaut als das wir das am Rennwochenende können. Da reicht einfach die Zeit nicht“, erzählte Ricciardo. Für die Fahrwerks-Checks kamen Soft-Reifen ans Auto. Am frühen Nachmittag wurde der Red Bull mit ein paar schnellen Runden auf Supersoft-Sohlen einem Hitzetest unterzogen.

Renault-Motor schläft. Er wird auch nicht mehr aufwachen

Der vierte Programmpunkt endete mit einem Motorschaden. Drei Longruns standen auf dem Programm, doch schon beim ersten hauchte der Renault V6-Turbo am Ende der Geraden sein Leben aus. Ricciardo hatte vorzeitig Dienstschluss und juxte: „Der Motor schläft. Ich bin nicht sicher, ob er noch einmal aufwacht.“

Für Renault war Bahrain ein verlustreiches Wochenende. Schon bevor es am Freitag mit dem Training losging, wurden in den Autos von Daniil Kvyat und Nico Hülkenberg die Antriebseinheiten getauscht. Es bahnten sich offenbar gravierende Schäden an. Renault wollte sie lieber in der Fabrik untersuchen, als die Motoren in aller Öffentlichkeit zu opfern.

In der Qualifikation erwischte es Carlos Sainz. Renault ersetze die gesamte Antriebseinheit, was ebenfalls für einen größeren Schaden spricht. Am ersten Testtag ging es nahtlos weiter. Der Toro Rosso von Sean Gelael rollte in seiner vierten Runde mit einer Rauchfahne im Heck aus und tauchte erst drei Stunden später wieder auf. Wir hören, dass auch hier ein Triebwerk das Zeitliche segnete. Am Nachmittag erwischte es dann noch Ricciardo.

Gibt es Probleme mit Resonanzen

Was genau schiefläuft wird nicht kommuniziert. Die Probleme mit dem Antrieb der MGU-K wurden nach den Wintertestfahrten dadurch gelöst, dass man die 2016er Elektromotoren an den Motor schraubte. Das kostete 5 Kilogramm. Gerüchteweise ist zu hören, dass es jetzt Probleme mit Resonanzen gibt. Renault soll die Vorkammerzündung noch nicht ganz im Griff haben.

Auch der Red Bull RB13 braucht noch einen chirurgischen Eingriff. Laut Ricciardo entstand in Bahrain der falsche Eindruck. In der Qualifikation halfen Asphalttemperaturen von 32 Grad, die Supersoft-Reifen in das Arbeitsfenster zu bringen. Damit schrumpfte der Abstand zur Spitze auf sieben Zehntel. „Was dann noch übrig bleibt sind Abtrieb und Motor.“ In Russland könnte bei kühleren Temperaturen die Schere wieder aufgehen.

Die Probleme mit den Reifentemperaturen haben aerodynamische und mechanische Gründe. Red Bull darf sich deshalb im Rennen keine Fehler leisten. Der Einsatz des Soft-Reifens hinter dem SafetyCar war so ein Fehler, sagt Ricciardo. „Ich habe alles versucht, die Reifen aufzuwärmen. Aber die neuen Pirellis fühlen sich wirklich hart an. Der Soft ist nicht mehr soft. Für diese harten Reifen fährt das Safety Car zu langsam. Wenn du es mit dem Aufwärmen übertreibst, passiert dir das gleiche wie Bottas in China und du landest neben der Strecke.“

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