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Haug

"Volles Haus wird schwierig"

Foto: Wolfgang Wilhelm 52 Bilder

Vor dem Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring am kommenden Sonntag (20.7.) sind noch Tickets zu haben. Bislang sind rund 75.000 Karten verkauft worden.

16.07.2008 Gregor Messer

Wie am Nürburgring in den vergangenen Jahren kämpfen auch die Manager des Hockenheimrings um ein volles Haus. Doch die Zeiten, in denen das Motodrom mit seinem stadionartigen Charakter bis auf den letzten Platz gefüllt war, sind schon lange vorbei. Sogar in den letzten Saisons mit Michael Schumacher am Start blieben noch genügend Plätze frei.

Heute ist es aber ungleich schwieriger, die Ränge zu füllen. Bei den hohen Treibstoffkosten überlegen es sich viele Zuschauer mehrmals, ob sich ein Kommen lohnt. Noch rund 20.000 Karten könnten abgesetzt werden - einige Tribünenplätze ebenso wie Stehplätze entlang der Geraden zur Spitzkehre.

Silverstone als Appetitanreger

Die grandiose Show, die Lewis Hamilton bei seinem Heim-Grand Prix vor zwei Wochen in Silverstone abzog, wie auch der gesamte Rennverlauf in England haben den Appetit auf die Formel 1 jedoch noch einmal ein wenig angeregt. "Vom Rennen in Silverstone ging ein ganz deutlicher Schub aus", betonte Mercedes-Sportboss Norbert Haug, "Sicher wegen Lewis Hamilton, aber auch wegen des guten Sports allgemein." Zudem lagen zwei deutsche Motorenhersteller auf der britischen Insel vorne. Und einen Kampf an der Tabellenspitze mit drei punktgleichen Fahrern an der Spitze hat es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben.

Auch Haug ist klar: "Es wird schwierig sein, in Hockenheim ein komplett besetztes Haus zu haben." Um dies zu erreichen hat Haug für die Besucher der Mercedes-Tribüne große Anstrengungen unternommen. Boxenstopp-Wettbewerbe, Shows, Live-Musik, Interview-Runden und Autogrammstunden mit allen Fahrern aus der Formel 1 und der DTM sollen beste Unterhaltung garantieren.

Auch Ex-Champion Mika Häkkinen ist dabei. Ein besonderes Highlight bilden die Mitfahrgelegenheiten im Fahrsicherheitszentrum neben der Tribüne, bei denen man neben einem Profi einiges an fahrerischem Know-How vermittelt bekommt. "Wenn der Preis hoch ist, muss das Angebot einfach stimmen", so das Credo von Haug.

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