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Vettel, Rosberg & Co. - die Deutschen in Sao Paulo

Heidfeld beklagt mechanische Defizite

Nick Heidfeld Foto: BMW 28 Bilder

Für die vier deutschen Piloten ging der Freitag relativ ereignislos über die Bühne. Wegen der engen Zeitabstände, brach bei niemandem allzu großer Optimismus aus. So richtig unzufrieden war allerdings auch nur BMW-Pilot Nick Heidfeld.

16.10.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld landete bei den zwei Trainingssitzungen am Freitag auf den Plätzen 12 und 15. Der BMW-Pilot zeigte sich enttäuscht: "Die erste Sitzung lief ganz schlecht. Wir haben dann das Auto total umgebaut. Es ging besser, aber nicht gut genug." Der erste Trainingstag bestätigte Heidfelds Befürchtungen. Der BMW ist nicht das ideale Auto für die Buckelpiste von Interlagos. "Das Auto hat mechanische Defizite."

Nico Rosberg

Nico Rosberg teilt die Rennstrecke von Interlagos in zwei Portionen. "Von der letzten bis zur ersten Kurve kann ich die Strecke vergessen. Wir waren auf der Geraden die Langsamsten." Dafür lief es im kurvenreichen Innenteil umso besser für den Williams-Piloten. Ergebnis: Zwei Mal Platz acht in der Rangliste. "Dabei war ich mit meinem Auto noch nicht hundertprozentig happy. Ich kann also insgesamt zufrieden sein mit dem ersten Tag." Abtrieb zu opfern, um auf der Geraden schneller zu sein, hält Rosberg für keine gute Idee: "Dann handelst du dir zu viele Probleme mit den Reifen ein. Der Abbau der Reifen wird dann noch dramatischer."

Adrian Sutil

Adrian Sutil konnte nach dem ersten Trainingstag nicht viel Überraschendes erzählen. "Es war ein typischer Freitag. Ich bin zufrieden, aber viel Aufregendes gibt es nicht zu berichten. Wir haben unser Programm durchgezogen." Nur eine Sache verwunderte den Force India-Piloten. "Es ist wirklich extrem, wie eng alle beieinander liegen. Das ist Wahnsinn." Sutil landete in beiden Trainingseinheiten in den Top Ten. "Wir haben sicher nicht weniger Sprit drin als sonst. Die dritte Runde ist weiterhin unser Ziel morgen im Qualifying. Aber durch die engen Abstände ist es extrem wichtig, eine optimale Runde hinzubekommen."

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel versprühte nach dem Training nicht gerade großen Optimismus. "Das war ganz in Ordnung heute. Wir haben ein paar Mal den Frontflügel gewechselt und geschaut, wie die Reifen funktionieren. Wir sind zufrieden." Laut Vettel ist die Pole Position am Samstag durchaus möglich. Allerdings erwartet der Red Bull-Pilot harte Konkurrenz: "Dass es kein Zuckerschlecken wird, haben wir schon vorher gewusst." Positiv bewertete der Deutsche auch, dass der Renault-Motor gehalten hat. "Obwohl wir wirklich viele Runden gedreht haben."

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