8:1 steht es für den Polen, der in Kanada zu allem Überfluss - aus Heidfelds Sicht - auch noch seinen ersten GP-Sieg holte. Ein Erfolg, dem der Deutsche seit 140 Rennen vergeblich hinterher jagt. Trost spendet dem Wahl-Schweizer höchstens der Blick aufs Punktekonto: Mit 36 Zählern liegt Heidfeld als Fünfter nur zwölf Zähler hinter dem Führungs-Trio und Kubica der zehn Punkte mehr auf dem Konto hat.
Die letzten Monate bezeichnet Heidfeld als "die härteste Zeit meiner Karriere. Denn ich wusste, dass wir ein gutes Auto haben." Der Deutsche war zudem in einer neuen Situation: "Bislang war ich immer schneller als meine jeweiligen Teammates."
Aufwärtstrend erkennbar
Doch Heidfeld verzagte nicht, zeigte sich nervenstark, und so robbte er Stück für Stück an den scheinbaren Wundermann Kubica heran: "Es sind viele kleine Dinge zusammengekommen", sagt er. Der Umschwung begann beim GP von Frankreich: "In Magny Cours habe ich nur ein paar Hundertstelsekunden auf Robert verloren."
Die Formsteigerung sei ein Prozess gewesen, der über viele Monate ging. "Ich habe natürlich mit den Ingenieuren hart gearbeitet. Und ich habe auch meinen Fahrstil etwas verändert. Die letzten Rennen haben bewiesen, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Bei den letzten drei Rennen bin ich zweimal Zweiter geworden." Für Hockenheim gibt sich Heidfeld optimistisch: "Beim Test haben wir eine paar Modifikationen am Auto ausprobiert, die sich gut bewährt haben."



