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Heidfeld

"Ich habe jetzt mehr Ruhe"

Foto: dpa

Seit vergangenen Montag ist Nick Heidfeld wieder ein BMW-Pilot. Das war er eigentlich immer, doch Monate lang wurde er mit der Möglichkeit konfrontiert, 2009 gegen einen anderen Fahrer ausgetauscht zu werden.

09.10.2008 Michael Schmidt

Gehandelt wurden Fernando Alonso, Nico Rosberg und Sebastian Vettel. Das ist jetzt vom Tisch. Keiner der Kandidaten kommt mehr in Frage. Worauf BMW das Team bestätigte, das laut Verträgen eigentlich nie zur Debatte hätte stehen dürfen."

Nick Heidfeld atmet auf. Nicht dass er Existenzängste gehabt hätte. Bei Honda hätte es womöglich ein Cockpit für ihn gegeben. Doch Heidfeld wollte bei BMW bleiben, weil er dort die größten Chancen sieht, 2009 ganz vorne mitzufahren. Mit einer Einschränkung: "2009 beginnen alle bei Null. Das kann eine Chance sein, aber auch ein Risiko." Auf jeden Fall könne er jetzt kräftig durchatmen. "Ich habe jetzt mehr Ruhe." 

Keine Spekulationen mehr, keine nervenden Fragen. Für Heidfeld zählt nur noch eines: "Ich konnte meine Probleme meistern, und ich habe mich nicht durch negative Gedanken ablenken lassen. In den letzten drei Grand Prix sind meine Probleme mit der Qualifikation nicht mehr aufgetaucht." Das habe auch BMW erkannt. Weitere Punkte, warum er schließlich doch das Vertrauen ausgesprochen bekam?" Weil ich im Rennen stark bin. Weil ich dort auch aus schwierigen Situationen viele Punkte heraushole."

Passable Saison

Ganz so katastrophal, wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wird, sei diese Saison ja auch nicht gewesen. "Immerhin liege ich nur einen Punkt hinter dem Weltmeister. Für eine schlechte Saison ist das noch akzeptabel." Immerhin kann er drei Rennen vor Schluss mit 28 Zählern Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton auf dem Papier sogar noch Weltmeister werden. "Das ist aber schon sehr theoretisch", winkt Heidfeld ab. 

Realistischer ist es, in der WM-Tabelle noch einen Platz gut zu machen, vielleicht an Kimi Räikkönen vorbeizuziehen. "Wenn ich mir die letzten Rennen anschaue, dann habe ich auf die vor mir liegenden Fahrer Punkte gut gemacht. Auf der anderen Seite darf ich nicht annehmen, dass Kimi weiter Nuller schreibt. Er wird nicht noch einmal vier Mal in Folge ausfallen."

      

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