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Heidfeld kritisiert Fuji Strafen

Foto: dpa

Nick Heidfeld ist einer der wenigen Piloten im Feld, die den Mut aufbringen, die Regulierungswut der Sportkommissare zu kritisieren.

16.10.2008 Michael Schmidt

"Von den drei Strafen in Fuji waren zwei nicht gerechtfertigt. Die für Massa ist diskutabel. Der Verbremser von Hamilton beim Start ist Rennsport. Bei Bourdais musste ich sagen: Wo sollte er hin. Er war schon ganz innen." Sein Vorschlag wird im Kollegenkreis favorisiert: "Wir sollten wieder wie im letzten Jahr einen Chefkommissar haben, der bei allen Rennen vor Ort ist. 2007 war mehr Konstanz in den Entscheidungen." Heidfeld ist auch nicht der Meinung, dass die Piloten den Schiedsrichtern Anlass zu mehr Strafen geben: "Es wird nicht unfairer gefahren als früher."

Heidfeld wünscht sich Massa als Champion

Im WM-Duell drückt der BMW-Pilot Felipe Massa die Daumen. Die beiden kennen sich aus vergangenen Sauber-Zeiten. "Ich habe nichts gegen Hamilton, aber mit Felipe verbindet mich mehr." Der McLaren-Pilot hätte aber auf jeden Fall den Titel verdient, wenn es soweit käme. "Sein Speed und sein Fahrgefühl sind außergewöhnlich."

Der WM-Sechste will allerdings nicht verstehen, warum sich ein Fahrer von Hamiltons Kaliber immer wieder in die Falle locken lässt. "Ich dachte, er hätte aus den Fehlern von 2007 gelernt. Besonders in Singapur, wo er zum Schluss auf Ankommen gefahren ist. Da hatte aber das Team Zeit genug, ihn über Funk darauf einzuschwören. Beim Start wie in Fuji geht das nicht. Da kommt dein Naturell durch, da kannst du nicht nach Plan fahren."

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