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Heidfeld

Saison beendet

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Nick Heidfeld wird unabhängig von seiner Gesundheit kein Rennen mehr für Williams fahren. Das Team teilte dem Deutschen mit, dass Antonio Pizzonia in Japan und China den blauweißen Renner steuern soll.

28.09.2005

Am Montag (26.9.) kam der Anruf von Frank Williams, der Nick Heidfeld klar machte, dass das Intermezzo bei seinem Team bereits nach 16 Rennen beendet sein wird. Obwohl die Williams und BMW-Oberen regelmäßig betonten, dass man Nick Heidfeld nach seiner Schulterverletzung möglichst schnell wieder im Auto sehen wolle, wird stattdessen Antonio Pizzonia die letzten Grand Prix neben Mark Webber bestreiten.

Williams will Pizzonia eine neue Chance geben, er sucht nach der Freilassung von Jenson Button nach einem zweiten Fahrer für das kommende Jahr. Kurz war auch Nico Rosberg im Gespräch, dem bereits ein Sitz und eine Pedalerie angepasst wurden. Der Deutsche testete am Dienstag (27.9.) für Williams in Jerez.

Pizzonia als Sponsorenköder

Der Deutsche mit dem großen Namen verlor 1,3 Sekunden auf Mark Webber, steht aber dennoch hoch im Kurs bei Williams. "Wir wissen wie stark er ist. Er ist fit genug, und was das Zweikampfverhalten angeht: In der GP2 wird sicher härter gekämpft als in der Formel 1", sagt Technik-Chef Sam Michael.

Doch für Pizzonia spricht neben seiner Formel 1-Erfahrung auch das Geld. Dass Williams Button trotz gegenteiliger Beteuerungen ("Für kein Geld der Welt!") gegen eine Ablösesumme von 35 Millionen Dollar ziehen ließ, beweist, dass sein Rennstall finanziell keineswegs auf Rosen gebettet ist. Wenn es den geheimnisvollen, großen Sponsor wirklich gibt, bisher hat er nicht unterschrieben. Pizzonia ist der Köder für den brasilianischen Öl-Multi Petrobras, von dem sich Williams ein deutlich größeres Engagement erhofft als im Vorjahr geplant war.

Testfahrer mit Geld gesucht

Pizzonia hat seinen Stuhl aber keineswegs sicher. Im Winter soll wie 2004 ein über mehrere Tests laufender Zweikampf mit Rosberg über das zweite Cockpit entscheiden. "Ich glaube mittlerweile nichts mehr", sagt ein frustrierter Pizzonia, der eine schon sicher geglaubte GP-Saison im Frühjahr 2005 an Nick Heidfeld verlor.

Neben einem GP-Piloten ist Williams auch auf der Suche nach Testfahrern mit Geld. Als Nummer fünf im Konstrukteurspokal darf das Team im kommenden Jahr ein drittes Auto bei den freien Trainings am Freitag einsetzen. Im Gespräch sind der Inder Narain Karthikeyan und die Niederländer Robert Doornbos und Christijan Albers. Nach einem erfahrenen Testfahrer zur Weiterentwicklung des Autos wird ebenfalls gefahndet. Für diesen Posten ist Takuma Sato im Gespräch.

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