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Heidfeld

Tag der Entscheidung

Am Montag (31.1.) präsentiert Williams nicht nur das neue Auto sondern auch seine beiden GP-Piloten. Nick Heidfeld hat den Test-Zweikampf gegen Antonio Pizzonia mit 4:2 gewonnen. Das letzte Wort hat allerdings Frank Williams.

28.01.2005

Angeblich hat sich BMW-Sportchef Mario Theissen am Donnerstag (27.1.) während der Testfahrten in Valencia noch einmal für Nick Heidfeld als zweitem Stamm-Fahrer neben Mark Webber im Williams-Team ausgesprochen. Nach Punkten hat Heidfeld das Duell gegen seinen brasilianischen Konkurrenten Antonio Pizzonia klar gewonnen. An zwei Tagen fuhr Heidfeld zudem schneller als jeder andere Teilnehmer auf der Strecke. Einmal ließ er Williams Nummer eins, den Australier Mark Webber hinter sich.

Das letzte Wort hatte Antonio Pizzonia, der für Williams am Donnerstag in 1:09,175 Minuten die absolut schnellste Zeit der gesamten Testwoche hinlegte - neun Zehntel schneller als Heidfeld am Vortag. Kleiner Schönheitsfehler: Heidfeld war an diesem Tag nicht am Start. Größerer Schönheitsfehler: David Coulthard war im umlackierten Vorjahres-Jaguar (Red Bull-Ford) noch schneller als Pizzonia.

Nick Heidfeld: "Habe alles getan"

"Ich bin ziemlich happy, mit dem, was ich für das Team tun konnte", gibt sich Heidfeld ganz als Mannschaftsspieler. Was er für sich selbst tun konnte, darüber möchte der Rheydter nicht spekulieren: "Ich habe alles getan, was ich konnte. Nun heißt es Warten."

Für Heidfeld sprechen seine Vorstellungen im Regen und seine Siege im direkten Vergleich. An den zwei Tagen, an denen er Pizzonia unterlag, bremsten ihn technische Probleme und schlechtes Wetter. Doch auch Pizzonia klagte über Ärger mit der Technik, wenn er Heidfeld unterlag. "Das Team weiß meine Leistungen einzuschätzen", sagt der Mann aus Manaos trotzig.

Zittern bis zum Schluss

Angeblich hat Technik-Chef Sam Michael für Teamchef Frank Williams und Mitbesitzer Patrick Head eine interne Präsentation für das kommenden Wochenende vorbereitet, wo er die Ergebnisse der beiden Bewerber vorstellen und analysieren will. Michael gilt als Heidfeld-Befürworter. Erst dann soll die Entscheidung fallen, die Pizzonia und Heidfeld erst unmittelbar vor der Präsentation am Montag (31.1.) in Valencia mitgeteilt wird.

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