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Heidfeld, Vettel & Co. - die Deutschen in Abu Dhabi

Alle klagen über den Wüstensand

Sebastian Vettel Foto: dpa 32 Bilder

Die deutschen F1-Piloten haben die ersten beiden Sitzungen in Abu Dhabi erfolgreich hinter sich gebracht. Probleme machte dem Quartett weniger die wechselnden Lichtverhältnisse als die rutschige Strecke. Für den Samstag hoffen die Vier auf mehr Grip.

30.10.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Sebastian Vettel war ganz zufrieden mit seinem ersten Tag in Singapur. "Die Strecke macht Spaß. Aber am Anfang, wie das bei einer Strecke normal ist, gab es nur wenig Grip, aber am Abend war es dann doch deutlich besser. Dann kann man es etwas mehr fliegen lassen in den Ecken und dann macht es auch etwas mehr Spaß."

Der Schwierigkeitsgrad der Strecke ist etwas höher, als es das Streckenlayout zunächst erschien: "Man hat gesehen, dass alle sehr nahe beieinander waren. Es ist leichter Zeit zu verlieren als gutzumachen." Vor allem im "Mickey-Maus-Teil am Ende sei es schwer durch Einsatz Zeit zu gewinnen. "Da hätten gerne noch ein paar schnelle Kurven drin sein können."

Nick Heidfeld:

Nick Heidfeld findet die neue Rennstrecke von Abu Dhabi grandios: "Die Anlage ist sehr gelungen, Der erste Teil mit den schnellen Kurven ist schön zu fahren. Im hinteren Teil wird es technisch. Es ist schwierig, in den engen Kurven die Balance zu finden."

Überrascht zeigte sich der 13. des ersten Trainingstages über den Asphalt und die Reifen. "Mit jeder Runde, die du fährst, wirst du schneller, egal welchen Reifentyp du draufhast. Das kommt selten vor. Der Asphalt ist ziemlich glatt, vielleicht liegt es daran." Die große Frage bleibt: "Wie wenig Abtrieb kannst du dir leisten, ohne in den Kurven allzuviel zu verlieren."

Nico Rosberg:

Nico Rosberg platzierte sich am ersten Trainingstag unter den Top Ten. Noch unschlüssig ist der Williams-Pilot, welcher Reifen der bessere ist: "Ein schwierige Wahl. Die Temperaturänderung am Abend scheint kaum Einfluss auf den Grip der Reifen zu haben."

Die perfekte Fahrwerksabstimmung glaubt Rosberg bereits gefunden zu haben. "Das gibt mir die Zuversicht, dass wir hier in die Punkte fahren können." Laut Rosberg ist auch der Übergang von Tages- in Kunstlicht kein Problem: "Die zweite Trainingssitzung war repräsentativ mit den Rennbedingungen. Die Sicht war durchweg gut."

Adrian Sutil:

Auch nach dem ersten Trainingstag ist Adrian Sutil weiter optimistisch. "Ein Platz unter den ersten Zehn wäre super. Im Qualifying ist die dritte Runde das Ziel." Mit einem siebten und einem elften Platz in den beiden Trainings hinterließ der Deutsche einen guten Eindruck. "Es war okay für den Anfang."

Wie so viele Piloten beklagte auch der Force India-Pilot die rutschigen Bedingungen. "Es war extrem rutschig heute. Vor allem an den nach außen hängenden Kurven rutscht man beim Beschleunigen am Ausgang schnell weg." Für die Schönheiten der Strecke hatte er am ersten Tag keine Zeit: "Das ist schon überwältigend. Aber aus dem Cockpit kann man die Bauwerke gar nicht genießen."

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