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Heidfeld, Vettel & Co. - die Deutschen in Melbourne

Licht und Schatten am ersten Trainingstag

Sebastian Vettel Foto: dpa 21 Bilder

Mit großen Erwartungen sind die fünf deutschen Piloten zum Saisonauftakt nach Melbourne gereist. Der erste Trainingstag (27.3.) konnte die Hoffnungen allerdings nicht bei allen bestätigen.

27.03.2009 Tobias Grüner, Michael Schmidt

Nick Heidfeld ist zufrieden und frustriert zugleich. Mit seiner Zeit von 1.27,317 Minuten liegt der BMW-Pilot auf Schlagdistanz mit den Ferrari-Piloten und Fernando Alonso und noch vor den McLaren-Mercedes, doch im Endklassement war das nur Rang 14. Die Musik spielte sich bei Brawn GP, Williams und Toyota ab - den Teams also, die den doppelstöckigen Diffusor fahren. "Es ist frustrierend in dieser zweiten Liga zu sein. Ganz offensichtlich gibt es hier zwei Welten." Für sich gesehen war Heidfeld ganz zufrieden. "Wir konnten unser ganzes Programm abspulen. Es gab keinerlei technische Probleme."

Rosberg top, Vettel unglücklich

Nico Rosberg war der Sieger des ersten Trainingstages. Der Williams-Pilot setzte sich in beiden Sitzungen an die Spitze. "Das Auto ist gut balanciert und ich fühle mich wohl im Auto. Auf dieser Strecke scheint das Auto noch besser zu funktionieren, als es bei den Wintertestfahrten der Fall war."
 
Sebastian Vettel fuhr beide Trainingssitzungen nicht zu Ende. In der Ersten stoppte ihn ein Hydraulikdefekt, der von der Servolenkung ausgegangen war. Das zweite Training endete im Kiesbett, nachdem er beim Anbremsen von Kurve drei mit den linksseitigen Rädern das Gras am Pistenrand berührt hatte. Trotzdem sprang am Ende noch Rang acht dabei heraus. "Ich habe einen dummen Fehler gemacht", kritisierte sich der Red Bull-Pilot selbst. Gemessen an den wenigen Runden - es waren insgesamt nur 24 - sah Vettel sogar noch positive Seiten: "Wir waren ganz gut bei der Musik. Leider konnten wir das geplante Programm nicht zu Ende fahren."

Gemischte Gefühle bei Timo Glock

Timo Glock beendete den ersten Testtag mit gemischten Gefühlen. "Am Morgen lief es super, am Nachmittag weniger. Das Auto fühlte sich extrem instabil beim Bremsen an, und die tolle Balance vom ersten Training war wie weggeblasen." Platz sechs ist unter diesen Umständen ein Kompliment für das Auto.

Das launische Fahrverhalten am Nachmittag hatte auch einen Einfluss auf die Beurteilung der Reifen. "Die harte Mischung kommt nur sehr langsam auf Temperatur, besonders die Vorderreifen. Wenn die Reifen mal ausgekühlt sind, ist es unheimlich schwer sie wieder in den Arbeitsbereich zurückzubringen. Der weiche Reifen ist auf Dauerläufen kritisch. Er baut stark ab."

Adrian Sutil gut wie nie

Voll zufrieden zeigte sich dagegen Adrian Sutil. "Ich war zu Beginn der zweiten Trainingseinheit sogar kurz Erster. Das hat es bei uns früher nie gegeben", freute sich der Force India-Pilot. Am Ende landete der Bayer immerhin unter den ersten zehn. "Ich habe wirklich ein gutes Gefühl im Auto. Die Slicks kommen meinem Fahrstil entgegen. Und wir sind zuverlässig."

Nur bei den Reifen fand der 26-Jährige noch ein Haar in der Suppe: "Die Weichen sind uns zu weich und die Harten zu hart. Irgendwas dazwischen wäre gut." Eine Prognose für das Qualifying wollte Sutil aber noch nicht abgeben. So weit nach vorne wie im Test werde es aber wohl nicht gehen.

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