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Heidfeld, Vettel & Co. - die Deutschen in Suzuka

Glock verpasst Wasserschlacht

Sebastian Vettel Foto: dpa 31 Bilder

Der Trainingsfreitag fiel für die deutschen F1-Piloten buchstäblich ins Wasser. Zwei Gewinner gibt es trotzdem: Sebastian Vettel und Timo Glock freuen sich, dass die Konkurrenz beim Testen wegen des Wetters beschränkt war.

02.10.2009

Nico Rosberg:
Nico Rosberg versuchte der Wasserschlacht noch etwas Gutes abzugewinnen. "Wir konnten heute wenigstens etwas die Reifen testen und uns an die Strecke gewöhnen." Drei Jahre nach seinem ersten Rennen in Suzuka war die genaue Linienführung nicht mehr ganz so präsent. "Man musste die ersten Runden schon etwas vorsichtiger fahren, nicht nur wegen dem Wasser. Aber es hat Spaß gemacht."

Die Erkenntnisse auf dem Reifensektor könnten sich allerdings als nutzlos herausstellen. Am Samstag soll es wieder trocken werden in Suzuka. Für das Qualifying sieht sich der Williams-Pilot gut aufgestellt. "Es wird auf jeden Fall interessant werden, wenn alle ohne große Tests in das Qualifying gehen. Wir werden da auf jeden Fall gut aussehen", spricht sich Rosberg Mut zu.

Der Regen machte die Erprobung des BMW-Sauber zunichte

Nick Heidfeld:
Bei BMW-Sauber hätte man die Testzeit sicher gut gebrauchen können. Das neue Auto wurde erst in Singapur vorgestellt und konnte sein ganzes Potenzial noch nicht beweisen. Der Regen machte am Freitag eine vernünftige Erprobung zunichte: "Wir haben das Auto zwischen den beiden Sessions noch einmal umgebaut. Dann haben wir gesehen, wie die Toro Rosso herumgeschwommen sind. Da war klar, dass es heute nicht sehr sinnvoll ist."
 
Mitleid verspürte Heidfeld für die zahlreichen Fans an der Strecke. "Mir tun die japanischen Fans leid, die trotz des Wetters auf den Tribünen ausharrten, aber nicht viel geboten bekamen." Wer denkt, dass am Samstagmorgen nun volles Programm gefahren wird, der irrt: "Wir haben leider nur eine begrenzte Zahl von Reifen. Da kann keiner die ganze Stunde durchfahren. Ich hoffe einfach nur auf trockene Bedingungen."

Sebastian Vettel rechnet damit, konkurrenzfähig zu sein
 
Sebastian Vettel:
Sebastian Vettel konnte froh sein, dass am Freitag nicht viel Testarbeit möglich war. "Wir sind von der Kilometerleistung am Limit. Deshalb war das kein schlechter Tag für uns." Dafür ist Vettel mit 17 Runden noch verhältnismäßig lange gefahren. "Wir haben uns noch ein bisschen auf die Strecke eingeschossen und das Auto gecheckt. Mehr war nicht drin." Beim letzten Rennen 2006 war Vettel nur als dritter Fahrer am Freitag im Einsatz.
 
"Das Auto hat sich gut angefühlt und die Strecke macht Spaß zu fahren", berichtet Vettel. Allerdings können die Erkenntnisse vom Freitag ohne Nutzen bleiben. "Am Samstag und Sonntag soll es ja trocken bleiben. Deshalb wollte heute auch keiner ein Risiko eingehen." Vettel hofft für den Samstag auf konstante Bedingungen. Aber egal welches Wetter kommt: "Ich denke wir sind hier konkurrenzfähig."

Adrian Sutil kennt die Strecke aus der japanischen Formel 3
 
Adrian Sutil:
Adrian Sutil sollte der verkürzte Testtag eigentlich auch entgegenkommen. Er kennt die Strecke aus seiner Zeit in der japanischen Formel 3 sehr gut und dürfte weniger Zeit zum Eingewöhnen brauchen als die Konkurrenz. Trotzdem passte der Regen nicht ganz ins Konzept. "Wir konnten leider heute nicht so viele Kilometer machen. Es war eine sehr ungemütliche Session am Nachmittag." Zehn Minuten reichten dem Force India-Piloten um sich mit dem ersten Schuss die Bestzeit zu sichern.
 
Insgesamt war es also ein zufriedener Tag für Sutil. "Wir haben insgesamt 14 Runden geschafft und alles hat gut funktioniert. Ich war vorher zuversichtlich, dass wir in Suzuka wieder bei der Musik sind und das sieht momentan danach aus. Wir sind viel besser als in Singapur." Allerdings warnte der Gräfelfinger vor allzu großem Optimismus. "Keiner weiß, was das Wetter macht und wie sich das Trocken-Setup verhält. Es wird ein interessantes Wochenende.

Timo Glock mit Fieber im Bett
 
Timo Glock:
Timo Glock verbrachte den Tag im Bett. Teamchef John Howett berichtet von einer deftigen Erkältung, die sich der Zweite von Singapur eingefangen hat. "Heute morgen hatte er noch 39,1 °C Fieber. Er nimmt Antibiotika und soll sich schon wieder auf dem Wege der Besserung befinden." Howett rechnet fest damit, dass Glock am Samstag wieder im Auto sitzt. "Er hat heute zum Glück nicht viel verpasst, wenn es auch morgen regnet. In seiner Abwesenheit durfte Ersatzfahrer Kamui Kobayashi vor heimischem Publikum in den Toyota steigen und einige Regen-Runden drehen."

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