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Heidfeld

Williams-Job fast sicher

Foto: xpb

Mit dem zweiten Platz auf der Zeitenliste und einer fehlerlosen Vorstellung an seinem zweiten Testtag bei Williams-BMW empfahl sich Nick Heidfeld für höhere Aufgaben. Der Deutsche soll in der kommenden Woche eine weitere Testchance kriegen.

02.12.2004

Wenn sich das Team doch für Antonio Pizzonia entscheiden sollte, wird Nick Heidfeld den Weißblauen zumindest als Testfahrer erhalten bleiben. Der Rheydter, der nahezu ohne Eingewöhnungsschwierigkeiten zwei Testtage abspulte, fühlt sich im Cockpit des FW26 so wohl, dass er gar nicht mehr aussteigen mag. "Gestern bin ich mal hinter einem Jordan hergefahren. Der ist vielleicht hin und her geschlingert. Der Williams liegt dagegen wie ein Brett", sagte Heidfeld mit Blick auf seinen alten Arbeitsplatz.

An seinem zweiten Testtag drehte "Quick Nick" in 1:22,430 Minuten die zweitschnellte Runde, vier Zehntel hinter Jacques Villeneuve im Sauber. Allerdings war ein Kräftevergleich wie am Vortag wegen ständiger Regenschauer kaum möglich. Erst in der letzten Stunde des Tages trocknete der Kurs in Jerez ab. Da hatte beispielsweise Ferrari bereits eingepackt.

Nick Heidfeld: "Getan, was ich konnte"

Die Zelte bricht auch Williams-BMW bis zur kommenden Woche ab, am Freitag (3.12.) fallen wegen der BMW-Motorsport-Party in München die Testfahrten aus. In der kommenden Woche wird an gleicher Stelle weitergefahren, und Nick Heidfeld soll zwei weitere Tage im Williams sitzen. Das Team möchte ihn auch auf trockener Strecke sehen. "Dass Nick im Regen stark ist, wussten wir schon vorher", sagt BMW-Sportchef Mario Theissen. "Nick hat einen sehr guten Job gemacht", lobte Williams-Technik-Chef Sam Michael. Noch am Donnerstagabend (2.12.) soll die Entscheidung über den zweiten Test fallen.

"Ich glaube, ich habe meine Chance genutzt und getan, was ich konnte", sagte Heidfeld, der sich bis auf einen Dreher keinen Fehltritt zuschulden kommen ließ. Sein Konkurrent Antonio Pizzonia erlebte einen unerfreulichen Tag. Am Morgen versagte das Differenzial, am Nachmittag der Motor. Auch Heidfeld musste zeitweilig wegen eines Motorschadens stoppen. Als der Deutsche seine beste Zeit fuhr, schmorte der Brasilianer wieder einmal in der Box. Den einzigen direkten Vergleich gab es im Regen. Heidfeld war pro Runde eine halbe bis eine Sekunde schneller. Von einer Niederlage wollte Pizzonia nichts wissen: "Ich bin mit anderen Reifen gefahren", entschuldigte sich der Mann aus Manaos.

Jerez-Tests, Tag 3. Alle Bestzeiten:

1. Jacques Villeneuve, Sauber-Petronas: 1:22,061 Minuten
2. Nick Heidfeld, Williams-BMW: 1:22,430 Minuten
3. Vitantonio Liuzzi, Red Bull-Ford: 1:22,631 Minuten
4. Christian Klien, Red Bull-Ford: 1:23,124 Minuten
5. Antonio Pizzonia, Williams-BMW: 1:23,382 Minuten
6. Takuma Sato, BAR-Honda: 1:24,115 Minuten
7. Giancarlo Fisichella, Renault: 1:24,525 Minuten
8. Alexander Wurz, McLaren-Mercedes: 1:24,700 Minuten
9. Franck Montagny, Renault: 1:24,774 Minuten
10. Alan van der Merwe, BAR-Honda: 1:25,446 Minuten
11. Ralf Schumacher, Toyota: 1:26,200 Minuten
12. Luca Badoer, Ferrari: 1:27,533 Minuten
13. Marc Gené, Ferrari: 1:28,929 Minuten
14. Pedro de la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:29,691 Minuten
15. Christijan Albers, Jordan-Ford: 1:32,211 Minuten
16. James Rossiter, BAR-Honda: 1:33,474 Minuten
17. Enrique Bernoldi, BAR-Honda: 1:33,493 Minuten
18. Robert Dornbos, Jordan-Ford: 1:34,193 Minuten

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