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Heikki Kovalainen auch im Regen stark

"Ich will unbedingt in der Formel 1 bleiben"

Heikki Kovalainen - Lotus - Formel 1 - GP Brasilien - 22. November 2013 Foto: xpb 99 Bilder

Heikki Kovalainen unternimmt einen zweiten Anlauf, um zum ersten Mal seit 2009 wieder WM-Punkte zu holen. Der erste Trainingstag in Interlagos ließ sich gut an. Der Finne platzierte sich auf Platz 4. Sein Kommentar: "Der Trend von Austin setzt sich fort."

22.11.2013 Michael Schmidt

Red Bull und Mercedes setzten im Training die Maßstäbe. Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Mark Webber lagen zwischen sechs und acht Zehntel vor dem Rest des Feldes. Der nächstschnellste Fahrer war Heikki Kovalainen. Der 32-jährige Finne findet sich bei seinem erst zweiten Einsatz für Lotus immer besser zurecht.

"Es lässt sich ein ähnlicher Trend wie in Austin ablesen. Das Auto fühlte sich auf Anhieb gut an. Auch im Regen. Es ist einfach zu fahren und gab mir sofort Vertrauen." Eine Ausnahme macht der Blondschopf. Das sind die schnellen Kurven. Da ist bei Nässe das Heck etwas instabil. "Es muss aber vorher viel schlimmer gewesen sein", berichtet Kovalainen vom Hörensagen. "Lotus hatte zu Saisonbeginn noch Probleme im Regen. Die sind weitgehend gelöst."

Kovalainen übt Starts

Kimi Räikkönens Ersatz verbrachte die meiste Zeit auf Intermediates. "Nur zu Beginn des zweiten Trainings bin ich kurz mit Extremwetterreifen ausgerückt. Da war der Regen für Intermediates einfach zu stark." Jetzt muss Kovalainen nur noch sicherstellen, dass er die guten Trainingsleistungen im Rennen auch umsetzt.

Deshalb übte er am Freitag auch viele Starts. "Mein Problem in Austin war, dass ich noch nicht mit den Prozeduren am Lenkrad richtig vertraut war. Vor lauter Drücken von Knöpfen, lag ich mit der Drehzahl falsch und hätte fast den Moment verpasst, an dem die Lichter an der Startampel ausgegangen sind. Mir lief einfach die Zeit davon. Schritt für Schritt gewöhne ich mich besser an den Ablauf, welche Knöpfe ich wann drücken muss."

Besserer Rennfahrer als 2009

Der Lotus E21 macht dem Heimkehrer das Leben leicht. "Es ist ein gutmütiges Auto. Keines, das dich mit wilden Reaktionen am Limit überrascht. Du spürst den Grip und kannst einfach reagieren, wenn du mal über dem Limit bist." Für den Sieger des GP Ungarn 2008 hat sich das Abenteuer gelohnt.

"Ich stehe auf der richtigen Seite der Zeitentabelle. Jeder sieht: Das Potenzial ist da. Jetzt merke ich mit einem guten Auto, wie viel ich in den Jahren bei Caterham gelernt habe. Ich bin heute ein besserer Rennfahrer als zu meiner McLaren-Zeit. Deshalb will ich unter allen Umständen ein Formel 1-Fahrer bleiben, und wenn es nur als Testpilot ist. Ich werde mich nicht hängen lassen."

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