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Heikki Kovalainen

Lotus schließt Lücke zum Mittelfeld

Jerez Test 2011 Foto: xpb 101 Bilder

Heikki Kovalainen erzielte am dritten Testtag mit 1.21,711 eine Rundenzeit, die nur um 1,350 Sekunden über dem Rekord von Nick Heidfeld lag. Der Finne schließt daraus, dass die Zeit des Leidens für ihn ein Ende hat. Das Mittelfeld rückt in Sichtweite.

13.02.2011 Michael Schmidt

Timo Glock hat es am Freitag bereits angedeutet. Neuling Virgin will im zweiten Jahr kein Kanonenfutter mehr sein. Ihm fehlten 1,8 Sekunden zur Bestzeit. Und das auf einer anspruchsvollen Strecke wie Jerez. Heikki Kovalainen machte es Tags darauf noch besser. Der Finne ließ sich eine Zeit gutschreiben, bei der er Anschluss zum Mittelfeld gefunden hat. Die 1,3 Sekunden Rückstand zur Spitze sind für Lotus keine Schande mehr.

Lotus mit mehr Abtrieb als 2010

Kovalainen hat Land in Sicht. "Das erste Gefühl ist gut. Keiner kann die Rundenzeiten genau deuten, doch ich glaube, dass wir die Lücke zum Mittelfeld schließen konnten. Wir sind auf jeden Fall deutlich näher gekommen."

Der neue Lotus T128 produziert deutlich mehr Abtrieb als sein Vorgänger. "Wir haben trotz Verlust des Doppeldiffusors die Werte von 2010 schon übertroffen. Den besseren Teams ist das wahrscheinlich noch nicht gelungen, weil sie weniger Spielraum haben." Außerdem scheinen die grünen Autos sorgsamer mit den Reifen umzugehen. "Ich bin zwar bis jetzt nie mehr als acht Runden am Stück gefahren und war deshalb noch nicht in der Situation, wo die Reifen aufgeben. Andererseits habe ich das Gefühl, dass wir vom Gripabbau weniger betroffen sind."

Angeblasener Diffusor für Lotus Neuland

Das größte Handikap des Lotus ist der Ersatzteilmangel. Am Freitag musste der Test wegen Problemen an der Vorderachse unterbrochen werden. Nachschub aus England traf erst um 23 Uhr ein. Am Samstag vibrierte sich links hinten der Auspuff lose. "Für uns ist der angeblasene Diffusor Neuland. Wir müssen uns da erst reinarbeiten", erzählt Kovalainen.

Zum Glück verzichtet Lotus zunächst auf KERS. Kovalainen: "Damit verlieren wir pro Runde drei Zehntel, haben aber auch keinen Ärger damit. Und wir können unsere Kapazitäten mehr auf die Aerodynamik lenken." Der verstellbare Heckflügel funktioniert dagegen schon tadellos. "Das ist einfacher, als ich dachte. Und der Tempogewinn auf der Geraden ist gewaltig." Kovalainen geht vorsichtig optimistisch in die Saison: "Wir sind klar besser aufgestellt. Unser Ziel muss sein, hin und wieder einen Punkt abzustauben."

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