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Heikki Kovalainen

Neidisch auf Rallye-Pilot Räikkönen

Heikki Kovalainen Foto: McLaren 63 Bilder

Mit Neid blickt Heikki Kovalainen auf die Freizeitbeschäftigungen seines Kollegen Kimi Räikkönen. Der Ferrari-Pilot darf in seiner freien Zeit Rallye fahren. Kovalainen muss laut Vertrag auf ausgefallene Sportarten verzichten.

10.07.2009 Tobias Grüner

Heikki Kovalainen scheint es in der rennfreien Zeit bisweilen etwas langweilig zu werden. "Ohne die Testfahrten während der Saison bleibt nicht mehr viel übrig. In den letzten Wochen habe ich nur trainiert und saß im Simulator", klagt der Silberpfeil-Pilot. Die Situation in der letzten Saison empfand der Blondschopf deutlich aufregender. "Ich vermisse die Testarbeit. Im vergangenen Jahr durften wir ja fast jede Woche im Auto sitzen."

Da kann sich der Finne einen neidischen Seitenblick auf Kimi Räikkönen nicht verkneifen. Der Ferrari-Pilot fährt im August bereits die zweite Rallye in diesem Jahr. Und dann auch noch beim WM-Lauf in der Heimat. "Das würde ich natürlich auch gerne machen. In meinen nächsten Vertrag muss ich unbedingt eine Klausel einbauen, dass ich Rallye fahren darf", grinste der McLaren-Pilot.

Hamilton bekommt neue Teile

Bei welchem Team Kovalainen seinen nächsten Vertrag unterschreibt, steht allerdings noch nicht fest. "McLaren kann bis Ende des Monats eine Option ziehen", erklärt der 27-Jährige. Wie gut die Chancen auf eine Weiterbeschäftigung stehen konnte aber auch Kovalainen selbst nicht beantworten. "Da muss man mal Martin Whitmarsh oder Norbert Haug fragen", rät der McLaren-Pilot.

Die nahe Zukunft heiß Nürburgring. Aber für das Rennen am Sonntag rechnet sich Kovalainen keine großen Chancen aus. "Mein Auto hat sich leider nicht viel verändert." Während für Teamkollege Lewis Hamilton in letzter Sekunde ein Update in die Eifel gekarrt wird, muss die Nummer zwei im Team weiter mit dem alten Material fahren. "Die Zeit hat leider nicht gereicht, ein zweites Teileset zu produzieren."

McLaren wieder mit KERS

So lautet eines der wichtigsten Ziele für das Rennen überhaupt die Distanz zu überstehen. Das ist zuletzt in Silverstone nicht gelungen, als er von Sebstien Bourdais torpediert wurde. "Immerhin setzen wir wieder am ganzen Wochenende KERS ein", tröstet sich Kovalainen. Der Nürburgring ist ein guter Kurs für die Hybrid-Technik. "Wegen der vielen harten Bremspunkte geht es hier deutlich leichter mit dem Aufladen der Batterien."

Hoffnung gibt auch der Ausblick für die kommende Saison. In der McLaren-Fabrik in Woking wurde Kovalainen schon einmal zur Sitzprobe im neuen Silberpfeil gebeten. "Da wurde aber nur die Sitzposition und die Sicht aus dem Cockpit getestet." Laut Kovalainen besteht das Hauptziel darin, die richtige Richtung zu finden um 2010 wieder an die Spitze zurückkehren.

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