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Heikki Kovalainen zum Webber-Unfall

"Ich habe gebremst, wo ich immer bremse"

Heikki Kovalainen Foto: xpb 33 Bilder

Mark Webbers Unfallgegner Heikki Kovalainen saß am Rennende entspannt im Lotus-Motorhome. Der Lotus-Pilot sprach mit auto-motor-und-sport.de über seine Sicht des Formel 1-Horrorcrashs mit dem Red Bull von Webber.

28.06.2010 Tobias Grüner

Wie sehen Sie den Unfall mit Mark Webber?
Kovalainen: Ich wollte meine Position verteidigen. Mark lag ja in der gleiche Runde wie ich. Für mich hatte es den Eindruck, als hätte er seinen Bremspunkt verschlafen.
 
Sie haben laut Webber ein paar Mal die Spur gewechselt. Warum?
Kovalainen: Ich wollte sicherstellen, dass er mich außen angreifen muss. Mein Bremspunkt war wie immer. Aber da stand Mark noch voll auf dem Gas. Ich kann es mir nur so erklären, dass er gesucht hat, wo er am besten an mir vorbei fahren kann, und dabei hat er nicht gemerkt, dass er schon so dicht dran war. Ich hat mich fast mittig im Heck getroffen. Ich spürte plötzlich einen ziemlich harten Schlag.

Es gab am Vormittag bereits einen ähnlichen Crash in der GP2-Serie an der gleichen Stelle. Ist die besonders schwierig?
Kovalainen: Dort, wo der Bremspunkt liegt, hat es viele Bodenwellen. Deshalb habe ich auch nicht versucht, später als sonst zu bremsen. Aber das sollte kein Grund für den Unfall gewesen sein.
 
Haben Sie mitgekriegt, dass sie Webber in der Luft überholte?
Kovalainen: Na klar. Als ich den Red Bull fliegen sah, hatte ich ein flaues Gefühl im Magen. Ich dachte: Hoffentlich tut er sich da nicht weh. Als ich hörte, dass ihm nichts fehlt, war ich heilfroh.
 
Haben Sie mit ihm bereits gesprochen?
Kovalainen: Ja, noch während des Rennens. Er sagte mir, dass er sich nicht sicher war, wo er an mir vorbei sollte. Er hätte unterschätzt, dass ich soviel früher bremse als er.
 
Was wäre in diesem Rennen für Sie möglich gewesen?
Kovalainen: Ich hatte ein sehr guten Start und lag an der Spitze der neuen Teams. Den Platz hätte ich auch gehalten. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich einsam unterwegs war, wäre es ein ziemlich langweiliges Rennen für mich geworden.

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