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Heimspiel am Nürburgring

Die Stimmen der deutschen Piloten

Vettel & Schumacher Foto: dpa 81 Bilder

Nach dem Trainingsfreitag herrschte gute Stimmung im deutschen Lager. Gleich fünf von ihnen fanden sich unter den ersten Zehn wieder. Auch Timo Glock auf Rang 19 konnte nicht klagen. Wir haben die Stimmen von Schumi, Vettel & Co.

22.07.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel:

Ich bin ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden. Das war etwas schwierig heute. Ich habe mich etwas schwer damit getan, auf Zeit zu kommen und musste viel Rudern. Jetzt müssen wir mal schauen, woran das liegt. Alles in allem war es aber ein guter Tag. Wir sind viele Runden gefahren und hatten keine Probleme am Auto. Für morgen müssen wir noch einen Zahn zulegen. Ferrari war auch wieder sehr stark. Bei McLaren muss man immer ein bisschen vorsichtig sein. Man weiß nie, was sie genau machen. Ich denke schon, dass sie morgen wieder ganz vorne dabei sein werden.

Michael Schumacher:

Ich bin ganz zufrieden, mit dem was wir heute erreicht haben. Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Wir entwickeln das Auto immer weiter und Tage wie heute helfen bei diesem Prozess. Es ist allerdings schwer das wahre Bild für das Wochenende zu sehen. Wir wissen nicht, mit welchen Spritmengen die anderen Autos unterwegs waren und müssen erst einmal genauer in die Daten schauen. Es war ein gutes Gefühl mit dem Formel 1-Auto durch die Kurven mit dem eigenen Namen zu fahren. Das hatte ich mir damals sicher nicht vorgestellt, als wir die Kurve eingeweiht haben.

Nico Rosberg:

Wir haben strukturell viele Fortschritte gemacht und das wird sich irgendwann auch auf der Strecke zeigen. Ich denke, dass wir jetzt schon auf dem Weg sind, Fortschritte zu machen. Allerdings war das heute schwer zu beurteilen. Man muss vorsichtig sein mit den Zeiten. Schneller als McLaren sind wir aber wohl noch nicht. Wichtig ist, dass wir Fortschritte machen. In Silverstone war ich Sechster, hier vielleicht Fünfter. Meine optimistische Seite hofft immer irgendwo auf das Podium, die realistische Seite sagt aber, dass wir das vom eigenen Speed nicht schaffen können. Da brauchen wir schon einiges an Glück.

Nick Heidfeld:

Es ist gelaufen wie erwartet, wenn man eine so große Änderung macht. Es wäre unrealistisch zu glauben, dass alles auf Anhieb funktioniert. Wir werden heute Abend die Daten checken, und dann entscheiden, ob wir auf das Alte zurückgehen oder beim Neuen bleiben. Ich entdecke aber auf jeden Fall viel Potenzial. Heute ist praktisch der ganze Tag für die Entwicklung draufgegangen, und ich konnte nicht am Setup arbeiten. Ich bin aber froh, dass wir das System so schnell auf die Strecke gebracht haben.

Adrian Sutil:

Wir haben einen guten Tag hinter uns. Am Vormittag hatte ich ein bisschen Untersteuern, aber das haben wir mit ein paar Setup-Änderungen verbessern können. Ich lag beständig in den Top Ten. Da will ich morgen auch hin. Q3 ist das Ziel. Der neue Unterboden hat gut funktioniert, der bleibt auf jeden Fall drauf. Mit den Reifen gab es auch keine Probleme. Die halten ziemlich gut. Auch das Aufwärmen klappt gut. Einmal hatte ich mich kurz in der Garage gedreht. Da habe ich vorher etwas verstellt und dann haben die Reifen blockiert.

Nico Hülkenberg:

Ich habe diese Trainingssitzung genossen. Der Tag begann mit Problemen, weil ich beim ersten Versuch auf KERS verzichten musste, was das Fahrverhalten klar beeinträchtigt hat. Zum Glück konnten wir das KERS für den Rest des Trainings wieder reparieren. Das Tagesziel lag darin, Vergleichstests zwischen den beiden Unterböden zu fahren. Ich fuhr die ältere Version, Adrian die neuere. Zum Schluss bin ich noch auf dem neuen Entwicklungsreifen gefahren, der sich ziemlich gut angefühlt hat.

Timo Glock:

Am Morgen haben wir uns darauf konzentriert, unser Aerodynamik-Programm durchzubekommen und haben deshalb keinerlei Setup-Arbeit gemacht. Wir sind ausschließlich auf den härteren Reifen gefahren. In der zweiten Sitzung lief es ganz ordentlich. Ich bin immer noch nicht ganz happy. Aber das Wochenende ging schon Mal gut los. Wir sind in der normalen Ausgangssituation zwischen Lotus und Hispania. Ich hoffe, dass ich vielleicht Chandhok schlagen kann.

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