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Herausforderung in Belgien

Eau Rouge im Regen

Foto: Wolfgang Wilhelm 54 Bilder

Fast alle Piloten sind sich einig, dass die berühme Kurvenkombination "Eau Rouge" in Spa zwar spektakulär, mittlerweile aber relativ einfach mit Vollgas zu durchfahren ist. Bei Regen könnte sich das allerdings ändern.

04.09.2008 Tobias Grüner

Der Wetterbericht ist - wie immer in den Ardennen - nur schwer zu lesen. Wechselhaft soll es werden, so viel steht fest. Am Freitag und Samstag sind Schauer sehr wahrscheinlich, für den Sonntag (7.9.) rechnen die Wetterfrösche dagegen mit einer trockenen Strecke. Alles unter Vorbehalt natürlich.

Für die Piloten bedeutet Regen in Spa eine besondere Herausforderung. Die vielen schnellen Kurven verlangen dann noch mehr Gefühl im Gasfuß und eine gute Einschätzung des Gripniveaus. Dazu kommt die schlechte Sicht im Regen und der Gischt des Vordermanns, zu der sich oftmals auch die tief hängenden Wolken und Nebel über den Wäldern des Mittelgebirges gesellen.

Bäche auf der Strecke

Und auch die berühmteste aller Kurven, die Eau Rouge, die mit den gutmütigen Formel 1-Autos der Gegenwart fast schon ihren Schrecken verloren hat, würde bei feuchter Piste einiges an Ehrfurcht zurückgewinnen. Wenn sich in der Senke das Wasser sammelt und die Rinnsale auf und abseits der Piste ihren Weg bahnen, wird die Fahrt für die Piloten zum Eiertanz.

1998 wurde die verhängnisvolle Kombination aus Gischt und Regen auch Michael Schumacher zum Verhängnis. Mit 20 Sekunden Vorsprung in Führung liegend fuhr der Rekordsieger Konkurrent David Coulthard einfach über den Haufen - und das bei über 200 km/h.

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