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Hinterreifen im Fokus

Mercedes fürchtet wärmere Temperaturen

Lewis Hamilton - Formel 1 - GP England - 29. Juni 2013 Foto: xpb 73 Bilder

Es dreht sich wieder einmal alles um das Thermometer. Wird die Streckentemperatur wie erwartet um acht Grad steigen, könnte Mercedes in Schwierigkeiten kommen. Denn dann werden die Hinterreifen wieder mehr belastet.

29.06.2013 Bianca Leppert

Es ist immer wieder das gleiche Spiel. Die Formel 1 dreht sich in diesen Tagen um das Wetter. Nicht, dass es schon genug Gesprächsstoff über den englischen Sommer geben würde. Wie bei den anderen Rennen geht es im Hinblick auf die Leistung im Rennen eher ums Detail. Denn schon ein bis zwei Grad Veränderung bei der Asphalttemperatur können einen gravierenden Unterschied machen. Am Samstag waren es 29 Grad, am Sonntag sollen es bis zu 37 Grad Streckentemperatur sein – acht Grad Differenz.

Übersteuern statt Untersteuern

"Uns wäre es am liebsten gewesen, die Bedingungen wären das ganze Wochenende über gleich geblieben", sagt Mercedes-Teamchef Ross Brawn. So kommt nun die Balance, die in Silverstone so wichtig ist, wieder ins Ungleichgewicht. Statt Untersteuern steht Übersteuern auf der Tagesordnung.

Die Auswirkungen auf das Fahrzeugverhalten bei ansteigenden Temperaturen hat man schon im Vergleich von Freitag zu Samstag beobachtet. "Die Belastung liegt dann mehr auf den Hinterreifen, vorher war es der linke Vorderreifen. Wenn wir hinten Probleme bekommen, wird die Situation schwieriger zu regeln als mit den Vorderreifen. Wir sind uns dessen bewusst. Das wird die Herausforderung für morgen."

Red Bull schwierig zu schlagen

Lewis Hamilton rechnet sich keine allzu großen Chancen auf den Sieg aus: "Red Bull ist schwierig zu schlagen. Wir sind näher dran, aber ich glaube nicht, dass wir schon so weit sind." Am Samstag feierte er immerhin einen kleinen Sieg. Auf seiner schnellen Runde knöpfte er Teamkollege Nico Rosberg vier Zehntel ab. "Lewis hat überall ein bisschen gefunden. Es gab keinen bestimmten Sektor", kommentierte Brawn den Leistungsunterschied seiner beiden Fahrer.

Die Fabelrunde kam überraschend. Denn am Freitag war Hamilton noch unzufrieden mit dem Auto. Und Untersteuern gehört sowieso nicht zu den Lieblingsdisziplinen des Briten. Zum Qualifying nahm man nochmal Änderungen am Setup vor. "Es war nicht perfekt, aber besser", urteilte der Mercedes-Neuzugang.

Bremsprobleme verbessert

In der Vergangenheit klagte Hamilton besonders über Probleme mit der Bremse. Die ist in Silverstone weniger gefragt als in Kanada oder Monaco. "Das hilft definitiv", meint der 28-Jährige. "Nico ist schon lange in diesem Team, das Auto ist vielleicht einfach mehr auf ihn abgestimmt. Von allen Autos, die ich bisher gefahren bin, ist es eines, das am schwierigsten zu fahren ist. Aber wenn du alles zusammenfügst, ist es ein tolles Auto und offensichtlich sehr schnell."

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