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Formel 1: Hispania Racing Team: Das letzte Auto der F1-Saison 2010

Hispania Racing Team

Als letztes der zwölf Formel 1-Teams hat Hispania Racing F1 am Donnerstag (4.3.) sein Auto für die Saison 2010 präsentiert. In Murcia nahm der Formel 1-Traum der Spanier endlich konkrete Formen an. Auch das Fahrerpersonal ist endlich komplett.

Was länge währt… Eine Woche vor dem ersten freien Training von Bahrain ist das neue Hispania Racing Team (HRT) endlich startbereit. Neben den Piloten Bruno Senna und Karun Chandhok wurde in der neuen Teambasis in Murcia, nahe Valencia, wurde der neue Renner feierlich der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei Blick auf den schlicht "HRT" getauften Boliden gibt es kaum große Überraschungen. Das in der italienischen Designschmiede Dallara gebaute Chassis ist zwar sichtlich konservativ gestaltet, braucht sich von der Form her nicht hinter der Konkurrenz verstecken.

HRT-Nase mit Knick und Höckern

Die schmale Nase hat wie bei Mercedes oder Virgin einen deutlich Knick auf Höhe der Vorderachse und weist auf der Oberseite die gleichen Höcker auf, wie sie Red Bull in der Vorsaison salonfähig gemacht hat. Mittlerweile sind viele Teams diesem Trend gefolgt.

Der Frontflügel wirkt im ersten Ansatz noch etwas unausgegoren. Auffällig sind hier die großen Flügelblätter die in einer zweiten Ebene über dem Hauptblatt montiert sind. Sie sollen nicht für Abtrieb sorgen, sonder den Luftstrom kontrolliert über die Vorderreifen und das Chassis lenken.

Keine Finne über dem Cosworth-Motor

Der Lufteinlass der Airbox ist kreisrund, die Motorhaube fällt dahinter stark ab. Auf eine lange Haifischflosse, wie sie bei vielen anderen Teams zum Einsatz kommt, haben die Designer aus Parma verzichtet. Die Seitenkästen sind auf der Vorderseite stark unterschnitten. Das Heck verjüngt sich hinter dem Cosworth-V8 stark, um die gewünschte Flaschenhalsform zu bilden.

Im Stand macht das Auto einen ordentlichen Eindruck. Ob es ohne Testfahrten auch auf der Strecke überraschen kann, wird sich erst in Bahrain zeigen. Für Teamchef Colin Kolles ist es schon ein großer Erfolg, überhaupt am Start zu stehen. Zum Glück haben die Lackierer noch weiß-rot-gelbe Streifen auf den mausgrauen Boliden gepinselt, sonst würde er sich vom Asphalt gar nicht abheben. Aber vielleicht ist das ja auch Teil der Taktik: Bloß nicht auffallen.

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