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Historie Grand Prix Monaco

Seriensieger und Eintagsfliegen im Fürstentum

Ayrton Senna Foto: Wolfgang Wilhelm 28 Bilder

Der GP Monaco lieferte schon immer kuriose Geschichten und Rekorde. Es gab Seriensieger und Eintagsfliegen. Rubens Barrichello versucht es 2009 nun schon zum 17. Mal sich in das Monaco-Geschichtsbuch zu fahren.

20.05.2009 Michael Schmidt

Der GP Monaco ist ein Grand Prix mit viel Geschichte. Nur Monza stand häufiger im Formel 1-Kalender. 2009 dreht sich die Kugel im PS-Roulette zum 56. Mal. Doch bislang gab es nur 29 verschiedene Sieger. Ayrton Senna (6 Siege), Graham Hill (5), Alain Prost (4) und Michael Schumacher (5) räumten 20 der 56 Pokale ab. Das sind fast 40 Prozent. Stirling Moss und Jackie Stewart gewannen je drei Mal. Dafür Jim Clark, Emerson Fittipaldi und Nelson Piquet nie.

Überraschungen und Einzelerfolge

Monte Carlo ist auch der Grand Prix der Eintagsfliegen: Die Franzosen Maurice Trintignant, Jean-Pierre Beltoise und Olivier Panis gewann ihre einzigen Formel 1-Rennen im Fürstentum. Der Weinbauer Trintignant gleich zwei Mal. Auch Jarno Trulli war nur beim Klassiker in Monte Carlo erfolgreich. Juan-Manuel Fangio, Jack Brabham, Bruce McLaren, Denis Hulme, Patrick Depailler und Riccardo Patrese feierten ihren Premierensieg bei der traditionsreichen Stadtrundfahrt.

Von den aktuellen Piloten durften sich nur Jarno Trulli (2004), Kimi Räikkönen (2005), Fernando Alonso (2006,2007) und Lewis Hamilton (2008) den Siegerpokal in der Fürstenloge abholen. Die Chancen der vier Monaco-Sieger auf eine Wiederholung sind in diesem Jahr beschränkt. Favoriten sind Jenson Button und Rubens Barrichello in den Brawn GP sowie die Red Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber. Für Barrichello wird es mit dem ersten Monaco-Sieg langsam Zeit. Der Brasilianer steht in diesem Jahr zum 17. Mal am Start. Damit zieht er mit Monaco-König Graham Hill gleich. Der Sieger von 1963, 1964, 1965, 1968 und 1969 versuchte es 1975 ein 18. Mal, scheiterte aber an der Qualifikation. Gleich danach erklärte der zweifache Ex-Weltmeister seinen Rücktritt.

Senna startet fünfmal von ganz vorne

Wie bei den Siegern verhält es sich auch bei den Pole Positions. 29 verschiedene Piloten erzielten die wichtigste Trainingsbestzeit des Jahres. Spitzenreiter ist auch hier Ayrton Senna mit fünf Monaco-Poles. Jim Clark stand vier Mal auf dem besten Startplatz, gewann aber nie. Auch Juan-Manuel Fangio, Jackie Stewart und Alain Prost haben je vier Pole Positions in Monte Carlo auf ihrem Konto. Michael Schumacher schaffte nur drei Mal die schnellste Runde den 3,34 Kilometern durch die Stadt.

Es gab aber auch viele Fahrer, die nur ein einziges Mal als Schnellster des Trainings ins Rennen gingen: Felipe Massa (2008), Kimi Räikkönen (2005), Jarno Trulli (2004), Ralf Schumacher (2003), Juan Pablo Montoya (2002), David Coulthard (2001), Heinz-Harald Frentzen (1997), Damon Hill (1995), René Arnoux (1982), Nelson Piquet (1981), Didier Pironi (1980), Jody Scheckter (1979), Carlos Reutemann (1978), John Watson (1977), Emerson Fittipaldi (1972), Jack Brabham (1967) und Tony Brooks (1958). Lediglich Räikkönen, Trulli, Coulthard und Scheckter konnten den Bonus der Pole Position in einen Sieg ummünzen.

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